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Die Lage der Natur in Deutschland

Ergebnisse von EU‐Vogelschutz‐ und FFH‐Bericht

Erstmalig wurde zur Erfüllung von zwei europäischen Richtlinien (FFH‐ und Vogelschutz‐RL) eine umfassende, bundeseinheitliche Inventarisierung von Arten und Lebensräumen mit europaweiter Bedeutung vorgenommen. Da diese Arten repräsentativ für Deutschland sind bzw. die Lebensräume weite Flächen Deutschlands abdecken, liegt damit auch eine Bewertung für wesentliche Bestandteile unserer biologischen Vielfalt vor. 

Steckbriefe

Wildkatze

Wildkatze sitzt fauchend auf einem Baumstamm.

Die scheue Wildkatze (Felis silvestris) benötigt als Lebensraum große, zusammenhängende und ungestörte Waldgebiete. Sie bevorzugt alte Laubwälder und braucht Felsspalten, Baumhöhlen oder Fuchsbaue als Schlafplatz und zur Jungenaufzucht.

Steckbrief Wildkatze herunterladen (PDF barrierefrei, 361 KB)

Sand-Silberscharte

Makroaufnahme einer vollen, lila Blüte.

Die Sand-Silberscharte (Jurinea cyanoides) besitzt in Europa nur ein kleines Verbreitungsgebiet, das ca. 700 km von ihrer asiatischen Heimat entfernt ist. In Deutschland wächst sie an mehreren, getrennten Orten auf offenen, nährstoffarmen Sandflächen.

Steckbrief Sand-Silberscharte herunterladen (PDF barrierefrei, 341 KB)

Seeadler

Seeadlerhaupt in Großaufnahme.

Der Seeadler (Haliaeetus albicilla) brütet vorwiegend in seenreichen Gebieten Nordostdeutschlands und ist in Deutschland Standvogel, das heißt, er bleibt im Winter in den Brutgebieten.


Steckbrief Seeadler herunterladen (PDF barrierefrei, 395 KB)

Magere Flachland-Mähwiesen

Weitläufige, wild blühende Sommerwiese an einem Hang an einem sonnigen Tag.

Zu den Mageren Flachland-Mähwiesen (EU-Code 6510) gehören artenreiche, extensiv bewirtschaftete Wiesen des Flach- und Hügellandes. Auf ihnen wachsen spätblühende Kräuter und sie werden nicht vor der Hauptblütezeit der Gräser gemäht.

Steckbrief Magere Flachland-Mähwiesen herunterladen
(PDF barrierefrei, 429 KB)

Berg-Mähwiesen

Kleiner Ausschnitt einer Wiese mit typisch mitteleuropäischen Wildblütenbewuchs.

Berg-Mähwiesen (EU-Code 6520) lösen die Flachland-Mähwiesen in den kühl-feuchten Lagen der höheren Mittelgebirge und der Alpen ab und sind ebenso eine typische Kulturformation, die durch die extensive Mahd gekennzeichnet ist.

Steckbrief Berg-Mähwiesen herunterladen (PDF barrierefrei, 350 KB)

Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling

Hellbrauner, unregelmässig schwarz gepunkteter Tagfalter, der kopfüber an einer Blüte hängt.

Der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling (Maculinea nausithous) bewohnt frische bis feuchte, offene Wiesen mit Vorkommen des Großen Wiesenknopfs und der Roten Knotenameise.

Steckbrief Wiesenknopf-Ameisenbläuling herunterladen
(PDF barrierefrei, 357 KB)

Feldlerche

Kleiner, brauner Vogel läuft über frisch gepflügten, trockenen Acker.

Die Feldlerche (Alauda arvensis) ist in Mitteleuropa weit verbreitet. Sie brütet bevorzugt im offenen Gelände am Boden. Feldlerchen sind in Europa Teilzieher und überwintern in wintermilden Gebieten in Süd- und Westeuropa sowie in Nordafrika.

Steckbrief Feldlerche herunterladen (PDF barrierefrei, 534 KB)

Uferschnepfe

Vogel mit braunem Gefieder und langem, gelbem Schnabel im Flachwasser stehend.

Die Uferschnepfe (Limosa limosa) lebt vor allem in Nordwest-Deutschland. Sie brütet überwiegend auf Feuchtwiesen am Boden. Sie ist eine Mittel- bis Langstreckenzieherin, die in Feuchtgebieten Westafrikas und der Sahelzone überwintert.

Steckbrief Uferschnepfe herunterladen (PDF barrierefrei, 383 KB)

Flüsse mit Pioniervegetation

Ein ruhiger Arm eines Fließgewässers, teilweise mit kleinen Algeninseln in einer weitläufigen Niederung.

Zu diesem Lebensraum (EU-Code 3270) gehören natürliche und naturnahe Fließgewässer mit Vegetation an Ufern mit nährstoffreichen Feinsedimenten. In Deutschland findet man ihn an den großen Flüssen wie Rhein, Elbe und Oder.

Steckbrief Flüsse mit Pioniervegetation herunterladen
(PDF barrierefrei, 352 KB)

Geburtshelferkröte

Graue Kröte mit mehreren Dutzend gelben Eiern am Hinterleib.

Das Besondere an der Geburtshelferkröte ist, dass sie nach der Paarung an Land die Eier nicht im Wasser ablegt, sondern echte Brutfürsorge betreibt. Ihr natürlicher Lebensraum sind unverbaute Fluss- und Bachauen der Mittelgebirge.

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Hartholzauenwälder

Blick in einen dicht bewachsenen Wald mit fast geschlossener Bodenvegetationsdecke im Frühling oder Frühsommer.

Hartholzauenwälder (EU-Code 91F0) sind Laubmischwälder mit Stieleiche, Ulme und Esche. Sie sind durch die regelmäßige Überflutung mit Flusswasser oder Überstauung mit Druckwasser geprägt und treten entlang der großen Flüsse auf.

Steckbrief Hartholzauenwälder herunterladen (PDF barrierefrei, 379 KB)

Schweinswal

Ein an der Wasseroberfläche durch sein Blasloch atmender Schweinswal.

Schweinswale (Phocoena phocoena) kommen in allen Küsten- und Schelfmeeren der Nordhalbkugel vor. Sie leben ganzjährig in der Nord- und Ostsee und treten meist einzeln oder in kleinen Gruppen auf. Schweinswale gebären meist ein einziges Kalb.

Steckbrief Schweinswale herunterladen (PDF barrierefrei, 238 KB)

Rauhautfledermaus

Eine Fledermaus bei Tageslicht, die sich kopfüber an einen Baumstamm schmiegt.

Die Rauhautfledermaus (Pipistrellus nathusii) ist eine kleinere Fledermausart und wird zu den "Waldfledermäusen" gezählt, da ihre Wohn-, Brut-und Zufluchtsstätten vor allem in Laub- oder Kiefernwäldern liegen.

Steckbrief Rauhautfledermaus herunterladen (PDF barrierefrei, 380 KB)

Zuletzt geändert: 26.03.2014