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Stand: 26.05.2008

Berner Konvention

Das Berner Übereinkommen wurde am 19. September 1979 in Bern (Schweiz) unterzeichnet. Vertragsparteien sind die jeweiligen Mitglieder des Europarates mit Sitz in Straßburg. Am 1. Juli 1982 trat es in Kraft. Bisher sind dem Übereinkommen 45 Staaten beigetreten, darunter auch europäische Staaten außerhalb der EU und vier afrikanische Staaten: Burkina Faso, Marokko, Senegal, Tunesien.

Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wild lebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume (auf Englisch)

Das Übereinkommen ist ein grundlegender Vertrag auf europäischer Ebene auf dem Gebiet des Schutzes der biologischen Vielfalt. Ein Ständiges Komitee kommt einmal jährlich zusammen, um die Arbeit der Konvention zu koordinieren.

Die grundlegende Bedeutung des Berner Übereinkommens besteht darin, dass es der erste umfassende Naturschutzansatz gewesen ist, der in einem völkerrechtlich verbindlichen Vertrag seinen Niederschlag gefunden hat. Nach der Erweiterung der Europäischen Union durch den Beitritt von zehn weiteren Staaten ist das wesentlich stärker sanktionierte EU-Recht auf fast den gesamten Kontinent ausgedehnt worden. Die FFH-Richtlinie setzt das mit dem Berner Übereinkommen Begonnene tatkräftig in die Tat um. Auf der Ebene der Europäischen Union wäre jedoch eine FFH Richtlinie ohne die Pionierleistung des Berner Übereinkommens kaum entscheidungsreif geworden.

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