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Stand: 19.07.2013

Natura 2000

Grafik zwei Vögel über den europäischen Sternen, mit Bergen als Hintergrund und dem Schriftzug Natura 2000

 

Überblick

Natura 2000 ist ein EU-weites Netz von Schutzgebieten zur Erhaltung gefährdeter oder typischer Lebensräume und Arten. Es setzt sich zusammen aus den Schutzgebieten der Vogelschutz-Richtlinie (Richtlinie 2009/147/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. November 2009 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten) und den Schutzgebieten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen). Mit derzeit über 20 Prozent der Fläche der EU ist Natura 2000 das größte Schutzgebietsnetz weltweit.

Die Natura-2000-Gebiete müssen für die in den Anhängen I und II der FFH-Richtlinie gelisteten Arten und Lebensraumtypen sowie für die in Anhang I der Vogelschutz-Richtlinie gelisteten Vogelarten und wichtige Zugvögel ausgewiesen werden. Von diesen Schutzgebieten profitieren auch viele andere Arten, so dass Natura 2000 einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Biologischen Vielfalt in Europa leistet.

Für die Gebiete werden Regelungen zu deren Schutz und Management entwickelt. Aber auch deren Nutzung bleibt möglich. So werden z.B. wirtschaftliche und soziale Belange mit den Schutzzielen im Rahmen der FFH-Verträglichkeitsprüfung abgewogen.

Die Arten und Lebensräume werden regelmäßig beobachtet und auf dieser Grundlage wird alle sechs Jahre ein Bericht zu deren Zustand erstellt. Zudem bestehen verschiedene EU-Instrumente zur Finanzierung von Natura 2000.

Neben dem Gebietsschutz sind die in der FFH-Richtlinie und in der Vogelschutzrichtlinie genannten Arten flächendeckend geschützt - unabhängig davon, ob sie sich in einem Schutzgebiet befinden.

Für die Auswahl, den Schutz, das Management und die Finanzierung der Natur 2000-Gebiete sowie die Regelungen des Artenschutzes an Land und im Küstenmeer sind in Deutschland die Länder zuständig. Jenseits der 12-Seemeilen-Zone, in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ), ist der Bund verantwortlich.

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