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Aktuelle Arbeitsschwerpunkte unter CITES

CITES als Instrument für nachhaltige Nutzung

Das Washingtoner Artenschutzabkommen wird von vielen Vertragsparteien zunehmend als effektives Instrument zur Sicherstellung der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen erkannt. Viele Bewirtschaftungsregime des Forstes oder der Fischerei konnten in der Vergangenheit nicht verhindern, dass die Bestände vieler Arten erheblich zurückgingen und nun so gefährdet sind, dass sie nicht mehr nutzbar sind. Bei der Verwendung von tropischen Hölzern, marinen Arten, Heilpflanzen und vielen anderen Arten kann die Konvention eine wertvolle Ergänzung oder Alternative zu konventionellen Bewirtschaftungsregimen darstellen.

Der Schutz tropischer Wälder und die nachhaltige Nutzung wirtschaftlich bedeutsamer und gefährdeter Baumarten ist ein Arbeitsschwerpunkt des BMUB. In enger Zusammenarbeit mit vor allem den afrikanischen Ursprungsstaaten, dem CITES Sekretariat und der Internationalen Tropenholz Organisation (International Timber Trade Organisation, ITTO) unterstützt BMUB Initiativen, besonders stark gefährdete Baumarten zu identifizieren und diese unter CITES zu listen. Ein absolutes Handelsverbot (Anhang I) ist dabei nicht das vorrangige Ziel, ein Schutz durch nachhaltige Nutzung (Anhang II) ist vielfach erfolgversprechender, da durch langfristige Einnahmen die lokale Bevölkerung als wichtiger Partner des Naturschutzes gewonnen werden kann. Auch bei bereits gelisteten Arten, wie dem Afrikanischen Teak (Pericopsis elata) oder der Afrikanischen Pflaume (Prunus africana) unterstützt das BMUB die Ursprungsländer bei der Entwicklung eines nachhaltigen Managements der Arten.

Ergebnisse der 17. Vertragsstaatenkonferenz

Die 17. Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens fand vom 24. September bis zum 4. Oktober 2016 in Johannesburg (Südafrika) statt. An ihr nahmen 152 Vertragsstaaten teil. Im Mittelpunkt der Konferenz stand erneut der Schutz des afrikanischen Elefanten sowie des Nashorns durch Bekämpfung von Wilderei und illegalem Elfenbeinhandel. Daneben waren die Unterschutzstellung gefährdeter Tropenhölzer sowie kommerziell genutzter Hai- und Rochenarten zentrale Themen der Konferenz. Details stehen im Bericht des BMUB an den Umweltausschuss des Bundestags über die Ergebnisse der 17. Vertragsstaatenkonferenz.

Zuletzt geändert: 13.07.2017