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Stärkung deutsch-chinesischer Zusammenarbeit

Vereinbarung zur verstärkten deutsch-chinesischen Zusammenarbeit zur Umsetzung des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) geschlossen

China ist weltweit einer der bedeutendsten Märkte für gefährdete Tier- und Pflanzenarten und deren Produkte. Eine Zusammenarbeit mit China zur effektiven Umsetzung des Washingtoner Artenschutzabkommens ist daher von besonderer Bedeutung, um den illegalen Handel mit Produkten wie Elfenbein, Nashornhorn, Haifischflossen oder seltenen Tropenhölzern zu bekämpfen und somit der zunehmenden Wilderei auf gefährdete Arten in den Ursprungsstaaten zu begegnen.

Am 21. Mai 2015 besuchte eine Delegation des Forstministeriums Chinas (SFA China) das BMUB in Bonn. Nach einem intensiven Austausch zu aktuellen Herausforderungen des internationalen Artenschutzes mit Kollegen des BMUB und des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) wurde eine bilaterale Erklärung (Memorandum of Understanding) zur verstärkten Zusammenarbeit im Rahmen des Washingtoner Artenschutzabkommens von Frau Dr. Elsa Nickel, Leiterin der Abteilung Naturschutz im BMUB, und Liu Dongsheng, Vize-Minister im chinesischen Forstministerium, gezeichnet. Diese Erklärung beinhaltet als wichtige Ziele die Förderung des Schutzes gefährdeter Arten, die Sicherstellung der wirksamen Umsetzung von CITES-Beschlüssen und die Intensivierung des Austausches von Erfahrungen, Informationen und Sichtweisen.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Bundesumweltministerium und dem Forstministerium Chinas ist seit 2012 stetig intensiviert worden und wird durch diesen formalen Schritt weiter gestärkt.

Zuletzt geändert: 29.05.2015