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Tagung: "Wer hat Angst vorm bösen Wolf?"

Anforderungen an Vermittlungsstrategien konfliktträchtiger Umwelt- und Naturschutzthemen Tagung am 13. Februar 2007 in der Katholischen Akademie in Berlin

Wolf, Bär und Luchs kehren nach Mitteleuropa zurück und erzeugen ein hohes mediales Interesse. Bruno der Bär war ein Beispiel dafür.

Wölfe, seit jeher Gegenstand von Mythen und Ängsten, leben seit einigen Jahren wieder in Deutschland. Das Thema ist emotional aufgeladen, sodass Diskussionen um Chancen und Risiken schnell zur Glaubensfrage werden und sachliche Aspekte schwer vermittelbar sind.

Die Rückkehr des Wolfes ist ein praktisches Beispiel für die übergeordnete Frage: Wie lassen sich konfliktreiche, emotionalisierte Themen des Umwelt- und Naturschutzes vermitteln?

Über diese Frage haben ca. 250 Fachleute, Betroffene und Multiplikatoren am 13. Februar in der Katholischen Akademie in Berlin miteinander diskutiert. Die Redetexte und Vortragspräsentationen können Sie hier nachlesen. Es wird noch eine Dokumentation der Tagung erstellt, die in einigen Wochen vorliegen wird.

Dr. Michael Gruschwitz, Sächsische Staatskanzlei, Verbindungsbüro Brüssel

Dr. John Linnell, Norwegian Institute for Nature Research

Gesa Kluth / Ilka Reinhardt, Wildbiologisches Büro Lupus

Jörg-Andreas Krüger, Naturschutzbund Deutschland

Dr. Wolfgang Bethe, Präsident des Landesjagdverbandes Brandenburg

Prof. Dr. Hubert Job, Institut für Wirtschaftsgeographie, Ludwig-Maximilians-Universität München

Dr. Peter M. Wiedemann, Forschungszentrum Jülich

Dr. Petra Kaczensky, Universität Freiburg, Arbeitsbereich Wildtierökologie und Wildtiermanagement

Jana Schellenberg, Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz


Stand: 01.02.2007