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Vereinbarung zum Umgang mit invasiven Arten

Mindestens 150.000 Pflanzensorten werden im Gartenhandel angeboten. Darunter sind gezüchtete Formen heimischer Arten, aber auch viele "Exoten" aus fernen Ländern. Manche haben das Potential sich nicht nur in unseren Gärten wohl zu fühlen, sondern sich auch in der freien Natur auszubreiten. Oft sind sogar die Bedingungen für eine explosionsartige Vermehrung ideal, da natürlich Gegenspieler fehlen - so dass sie sich zu sogenannten invasiven Arten entwickeln. Für mindestens 40 Pflanzenarten ist bekannt, dass sie in Deutschland in vorkommende Ökosysteme und Biotope eindringen und dort die natürlicherweise vorhandenen Arten beeinträchtigen oder sogar vollständig verdrängen. Davon sind einige beliebte Zierpflanzen, die gerne in Gärten eingesetzt werden.

Der Zentralverband Gartenbau und das Bundesumweltministerium haben daher 2008 eine Vereinbarung zum Umgang mit invasiven Arten geschlossen. In dieser werden den Mitgliedsbetrieben Empfehlungen zum Umgang mit invasiven Arten in der gärtnerischen Produktion bis hin zur Vermarktung gegeben. Dadurch soll eine weitere Ausbreitung verhindert werden, und mit diesen Informationen soll das Bewusstsein für die Problematik invasiver Arten geweckt und verstärkt werden.

zwischen dem Zentralverband Gartenbau und dem Bundesministerium 

Empfehlungen für Gärtner, Planer und Verwender


Stand: 23.04.2008