Gebietsschutz und Vernetzung

Schutzgebiete sind eines der wichtigsten Instrumente des Naturschutzes und der Landschaftspflege. Der Gebietsschutz trägt unmittelbar zur Erhaltung von Arten und ihren Lebensräumen bei. Zur Bewahrung, Wiederherstellung und Entwicklung funktionsfähiger ökologischer Wechselbeziehungen ist die Vernetzung von Lebensräumen von großer Bedeutung.

In Deutschland existieren unterschiedliche Schutzgebietskategorien, die auf dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) beruhen. Die Schutzgebiete können hinsichtlich ihrer Größe, ihres Schutzzwecks und ihrer Schutzziele und den daraus abzuleitenden Nutzungseinschränkungen unterschieden werden. Die wichtigsten Schutzgebietskategorien sind: Naturschutzgebiete, Nationalparke, Biosphärenreservate, Landschaftsschutzgebiete und Naturparke, sowie Natura 2000-Gebiete. Bedeutsame, kleinflächige Naturerscheinungen und Landschaftsausschnitte können als Nationale Naturmonumente oder Naturdenkmäler unter Schutz gestellt werden.

Zuletzt geändert: 24.10.2016