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Nationalparke

Priele bei Ebbe unter blauem Himmel

Nationalparke sind Gebiete, die nicht oder nur wenig vom Menschen beeinflusst sind beziehungsweise die die Möglichkeit haben, sich vom Menschen weitestgehend unbeeinflusst zu entwickeln. Hier können natürliche Prozesse ungestört ablaufen.

In Deutschland gibt es 16 Nationalparke mit einer Gesamtfläche von 1.047.859 Hektar (Stand 2016). Bezogen auf die terrestrische Fläche Deutschlands entspricht die Gesamtfläche dieser Nationalparke einem Flächenanteil von 0,60 Prozent des Bundesgebietes. Nationalparke schützen besonders naturnahe und attraktive Landschaften, indem sie die Eigengesetzlichkeiten der Natur bewahren und Rückzugsgebiete für wild lebende Pflanzen und Tiere schaffen und erhalten.

Nationalparke sind beeindruckende Refugien zum Erleben von Natur und sie sichern notwendige Erfahrungsräume für Umweltbildung und -forschung. Deshalb sind sie unverzichtbar für die biologische Vielfalt und den Artenreichtum unserer Erde. Gleichzeitig stärken sie die Attraktivität ihrer Region und tragen somit zu deren wirtschaftlicher Entwicklung bei.

Die meisten der bestehenden deutschen Nationalparke sind derzeit noch "Entwicklungs-Nationalparke", d. h. sie erfüllen erst in Teilen die Kriterien für eine großflächige, ungestörte Naturentwicklung. Durch weitere geeignete, in Managementplänen festgelegte Steuerungsmaßnahmen sollen innerhalb von maximal 30 Jahren nach Ausweisung der Parke die Voraussetzungen geschaffen werden, damit künftig in einem überwiegenden Flächenanteil der Gebiete den natürlichen und dynamischen Abläufen in der Natur Vorrang eingeräumt werden kann.

Zuletzt geändert: 21.09.2016