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DBU erhält weitere 23 Flächen des Nationalen Naturerbes

Mit Vertragsunterzeichnung am 28. Oktober 2016 in Haltern, Nordrhein-Westfalen hat die gemeinnützige Tochter der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die DBU Naturerbe GmbH, mit Wirkung zum 1. Oktober 2017 weitere 23 Flächen des Nationalen Naturerbes mit rund 9.000 Hektar vom Bund übernommen. Insgesamt ist sie damit als Treuhänderin verantwortlich für den Erhalt und die Entwicklung auf 70 vor allem ehemals militärisch genutzten Übungsplätzen mit rund 69.000 Hektar.

Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks betonte, dass es dem Bund über die vergangenen zehn Jahre hinweg gelungen sei, rund 156.000 Hektar dauerhaft für den Naturschutz zu sichern und nicht etwa zu privatisieren. Damit sei das Nationale Naturerbe eine einzigartige Erfolgsgeschichte.

Mit ihren Unterschriften besiegelten Hendricks, der Parlamentarische Staatsekretär im Bundefinanzministerium Jens Spahn, Cajus Caesar als Vorsitzender des DBU Naturerbe-Beirates sowie DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann die Übertragung im Beisein von Johannes Remmel, Umweltminister von Nordrhein-Westfalen, und Halterns Bürgermeister Bodo Klimpel.

Die übertragenen Flächen waren ehemals militärisch genutzt. Durch diese Nutzung und durch den geringen Nährstoffeintrag haben sich dort kleinräumige, vielfältige Lebensräume etablieren können, die eine besondere Bedeutung für den Naturschutz haben. Auf den DBU-Naturerbeflächen sollen offene Lebensräume mit seltenen Arten durch Pflege bewahrt werden. Wälder bleiben ohne menschlichen Eingriff ihrer natürlichen Entwicklung überlassen.

Bundesumweltministerin Hendricks unterstrich die historische Dimension des Nationalen Naturerbes. Dieses sei ein Geschenk, das uns die Überwindung der deutschen Teilung und die europäische Friedensordnung nach dem Ende des Kalten Krieges gemacht hätten. Insbesondere die Größe der Flächen sei in einem so dicht besiedelten Land wie Deutschland von unschätzbarem Wert für die Natur.

Zuletzt geändert: 28.10.2016