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Stadtnatur

Die Natur leistet für Menschen in den Städten einen wichtigen Beitrag für mehr Lebensqualität. Vielfältiges Grün verbessert Luftqualität und Stadtklima und bietet umfassende Möglichkeiten für Erholung, Spiel und Naturerleben für Jung und Alt. Stadtnatur bietet zudem vielen, auch seltenen und gefährdeten Tier- und Pflanzenarten einen wichtigen Lebensraum.

Ziel der Bundesregierung in der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) ist es, die Durchgrünung der Siedlungen einschließlich des wohnumfeldnahen Grüns bis zum Jahre 2020 deutlich zu erhöhen. Öffentlich zugängliches Grün mit vielfältigen Qualitäten und Funktionen soll in der Regel fußläufig zur Verfügung stehen. Lebensräume für stadttypische gefährdete Arten sollen erhalten und erweitert werden.

"Grün in der Stadt" ist eines von 10 Handlungsfeldern der Naturschutz-Offensive 2020 des BMUB. Zentrale Maßnahmen in dieser Naturschutz-Offensive sind die Stärkung des Stadtgrüns im Rahmen der Städtebauförderung sowie die Unterstützung der Kommunen bei der Erhaltung der lokalen biologischen Vielfalt.

Weißbuch "Grün in der Stadt"

Einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Ziele der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt und der Naturschutz-Offensive 2020 wird der derzeit laufende Weißbuchprozess "Grün in der Stadt" des BMUB leisten. Mit dem im Jahre 2015 von BMUB vorgelegten Grünbuch "Grün in der Stadt – Für eine lebenswerte Zukunft" wurde ein breiter Dialogprozess über den Stellenwert von Grün in unseren Städten angestoßen. Als Ergebnis soll im Frühjahr 2017 von der Bundesregierung ein Weißbuch mit konkreten Handlungsempfehlungen für eine bessere Grünausstattung unserer Städte vorgelegt werden.

Bündnis "Kommunen für biologische Vielfalt"

Im Jahre 2012 haben sich mit Unterstützung des Bundesamtes für Naturschutz Kommunen, die die Bedeutung von Natur im unmittelbaren Lebensumfeld der Menschen stärken wollen, zu einem Bündnis "Kommunen für biologische Vielfalt" zusammengeschlossen. Insgesamt gehören diesem Bündnis mittlerweile 113 Kommunen an. Mit ihrem Beitritt erklären sich die beteiligten Gemeinden, Städte und Landkreise bereit, Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt zu ergreifen. Gleichzeitig sollen bereits erzielte Erfolge bundesweit kommuniziert werden.

Zuletzt geändert: 24.10.2016