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Bundesstiftung Baukultur

Das BMUB unterstützt die Bundesstiftung Baukultur institutionell und arbeitet in allen baukulturrelevanten Fragen eng mit der Stiftung zusammen. Die Bundestiftung Baukultur setzt sich für qualitätsvolles und reflektiertes Planen und Bauen ein. Die Stiftung wurde am 22. Dezember 2006 per Gesetz zur Errichtung einer "Bundesstiftung Baukultur" gegründet. Ihre Arbeit hat die in Potsdam ansässige Stiftung zum 1. März 2008 aufgenommen. Die Bundesstiftung ist eine unabhängige und aktive Plattform für die Belange der Architektur und Baukultur, deren Gründung von den Planungsverbänden nachdrücklich unterstützt wurde. Die Verbände wirken über von ihnen entsandte Mitglieder im sogenannten Konvent der Baukultur mit, eine von der Stiftung regelmäßig durchzuführende "Vollversammlung" aller wesentlichen Akteure des Bau- und Planungsgeschehens in Deutschland. Der aktuelle Konvent der Baukultur fand vom 3. bis 5. November 2016 in Potsdam statt. Die Mitglieder des Konvents wählen alle vier Jahre diejenigen Persönlichkeiten, die in den Organen der Stiftung, dem Stiftungsrat und Beirat, mitwirken - so auch in diesem Jahr.

Die Bundesstiftung Baukultur veröffentlicht im zweijährigen Rhythmus ihren Baukulturbericht. Der aktuelle Bericht 2016/2017 mit dem Titel "Stadt und Land" hat die mittel- und kleinstädtischen sowie die ländlichen Räume zum Gegenstand. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit den Themen "Vitale Gemeinden", "Infrastruktur und Landschaft" sowie "Planungskultur und Prozessqualität". Der Bericht versteht sich als Grundlage für den Dialog über "gute Wege für ein Mehr an Baukultur in Deutschland". Erwartungen und Einschätzungen über den gesellschaftlichen Wert der Baukultur sind ebenso Gegenstand der Untersuchung wie Handlungsfelder und Instrumente, die für die Verbesserung der Lebensqualität in Städten und Gemeinden relevant sein können.

Der Baukulturbericht 2014/15 thematisierte die Wechselwirkung unterschiedlicher Einflussfaktoren auf die heutige und zukünftige Baukultur. Der Bericht skizzierte die Grundzüge einer zukunftsorientierten Weiterentwicklung der Baukultur in Deutschland und leitet daraus allgemeine und an einzelne Akteure der Baukultur gerichtete Handlungsempfehlungen ab. Die Fokusthemen des Berichts "Wohnen und gemischte Quartiere", "Öffentlicher Raum und Infrastruktur" sowie "Planungskultur und Prozessqualität" reflektieren die Diskussionsschwerpunkte der vergangenen Jahre und beschrieben in geeigneter Weise Ansatzpunkte für die Fortsetzung des baukulturellen Diskurses.

Zuletzt geändert: 31.10.2016