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Internationale Bauausstellung (IBA)

IBA stehen seit mehr als 100 Jahren für Innovation und Experimentierfeld. IBA sind einmalige Architektur- und Städtebauausstellungen, mit denen Deutschland zu internationaler Anerkennung gelangt ist. Eine ganz besondere Strahlkraft erreichen IBA durch hervorragende gebaute Beispiele (z. B. Weißenhofsiedlung der IBA Stuttgart 1927, Hansaviertel der IBA Berlin 1957 oder Zeche Zollverein IBA Emscher Park 1999). Die IBA wandelten sich von Architektur- zu Baukultur-Ausstellungen, bei denen neben ästhetischen und technologischen zunehmend soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte sowie die Qualität von Prozessen und von Partizipation in den Vordergrund traten. Die Themenstellungen der IBA wurden so immer komplexer, die räumliche Ausdehnung immer weiter. Gleichzeitig nutzen immer mehr Länder und Kommunen, längst auch außerhalb Deutschlands, das Format IBA. Folgende IBA gibt es aktuell: 

  • IBA Heidelberg "Wissen schafft Stadt" 
  • IBA Thüringen "StadtLand" 
  • IBA Basel "Gemeinsam über Grenzen wachsen" Schweiz/Deutschland/Frankreich
  • IBA Parkstad Limburg/Niederlande 
  • IBA Wien "Neues soziales Wohnen"/Österreich
  • IBA 2027 StadtRegion Stuttgart

Qualitätsoffensive des Bundesbauministeriums

IBA rufen sich bisher selbst aus. Dennoch ist die Marke eng verbunden mit dem Bundesbauministerium, da von hier aus wichtige Formate für die Vernetzung und Qualität der IBA, wie das Netzwerk "IBA meets IBA" mit den IBA-Foren (Kommunikation und Diskussion der IBA-Themen in der Öffentlichkeit) und den IBA-Laboren (Austausch und Wissenstransfer der IBA untereinander) sowie die Internetplattform "Open IBA" unterstützt werden.

Das Bundesbauministerium möchte eine weitere positive Entwicklung der IBA voranbringen. Das wird nur gelingen, wenn der Qualitätsanspruch von IBA weiterhin erreicht wird. Deshalb unterstützt das BMUB die laufenden IBA mit einer Qualitätsoffensive in enger Zusammenarbeit mit dem IBA-Expertenrat.

IBA-Expertenrat

Der IBA-Expertenrat begleitet und berät die laufenden IBA und achtet darauf, dass Entwicklungen, Strukturen und inhaltliche Ausrichtungen der IBA mit den aufgestellten Qualitätskriterien des Memorandums im Einklang sind. Er begleitet auch die Vorbereitungsphasen der IBA-Initiativen. Der IBA-Expertenrat wurde vom Bundesbauministerium berufen. Die Mitglieder sind: 

  • Prof. Dr. Werner Durth, TU Darmstadt, (Begleiter IBA Stuttgart)
  • Prof. Dr. Walter Siebel, Universität Oldenburg, (Begleiter IBA Heidelberg)
  • Dr. Reimar Molitor Geschäftsführender Vorstand Region Köln/Bonn e. V., (Begleiter IBA Parkstad)
  • Prof. Christa Reicher, TU Dortmund, (Begleiterin IBA Basel)
  • Dr. Sonja Beeck, Büro chezweitz GmbH, (Begleiterin IBA Thüringen)
  • Prof. Kunibert Wachten, RWTH Aachen, (Begleiter IBA Wien)
  • Karl Jasper, Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW
  • Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender Bundesstiftung Baukultur 

Aktuell überarbeitet der IBA-Expertenrat das Memorandum und ergänzt es um Handreichungen zu wichtigen Themen, wie Organisation, Finanzierung und Projekten.

Weitere Informationen zu IBA finden sie unter dem Link in der rechten Kontextspalte.

Zuletzt geändert: 21.02.2017