24. Bundeswettbewerb "Gärten im Städtebau" 2018

Motto "Kleine Gärten - Bunte Vielfalt"

Startschuss durch Frau Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks mit Vertretern

Der Bundeswettbewerb "Gärten im Städtebau" ist Deutschlands wichtigster Ideenwettbewerb zur urbanen Gartenkultur - und eine Art deutsche Meisterschaft der Kleingärtnervereine. Der Wettbewerb wurde 1951 ins Leben gerufen und findet im 4-Jahres-Rhythmus gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V (BDG) statt.

Er steht dafür: besondere städtebauliche, ökologische, gartenkulturelle und soziale Leistungen zu würdigen, mit denen Kleingärtnervereine über die Grenzen der Gartenanlage hinaus positive Impulse in das Wohnumfeld senden. Durch den Wettbewerb werden Städte, Gemeinden und deren beispielhafte Kleingartenpolitik gewürdigt, die in besonderer Weise das Thema des Wettbewerbs "Kleine Gärten – Bunte Vielfalt" umgesetzt haben. Zugleich wird mit dem Wettbewerb das bürgerschaftliche Engagement der Kleingärtnerinnen und Kleingärtner ausgezeichnet und die Öffentlichkeit auf die Leistungen und Wirkungen des Kleingartenwesens für die Gesellschaft aufmerksam gemacht.

Der Wettbewerb erfolgt in einem zweistufigen Verfahren: Zunächst werden sich an den Landeswettbewerben 2016 und 2017 aus den circa 15.000 Kleingartenanlagen 24 Teilnehmer für die Endrunde qualifizieren. Die Bundesbewertungskommission – bestehend aus sieben Vertretern unterschiedlicher Institutionen - wird im Juni/Juli 2018 auf einer über 3000 Kilometer langen Besichtigungstour die teilnehmenden Kleingartenanlagen besichtigen und bewerten und daraus die Sieger ermitteln. Die Bewertung der Kleingartenanlagen erfolgt in verschiedenen Kategorien. So soll in Zukunft z. B. auch der ökologischen Bedeutung von Kleingärten in unseren Städten und Gemeinden noch höhere Wertschätzung zukommen. Höhepunkt des Wettbewerbs wird die Abschlussveranstaltung mit Preisverleihung im Herbst 2018 in Berlin sein.

Zuletzt geändert: 07.04.2017