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Nationale Stadtentwicklungspolitik: Die "Projektreihe für Stadt und Urbanität"

Die großen gesellschaftspolitischen Herausforderungen bündeln sich in Städten (demographischer Wandel, sozialer Zusammenhalt und Integration, wirtschaftliche Entwicklung und Stabilität, Klimaschutz und Energiewende). Um diese komplexen Aufgaben anzugehen, müssen vielerorts neben bewährten Verfahren auch neue Wege beschritten werden.

In den Naturwissenschaften und in der Medizin werden neue Lösungen oftmals im Labor gefunden. Was bei der Biologie oder Chemie der Versuch ist, ist bei der Stadtentwicklung das Pilotprojekt. Es ermöglicht die Erprobung neuer Ansätze und Verfahren im Praxistest. Um diesem Ansatz zu folgen, hat die Nationale Stadtentwicklungspolitik 2007 die "Projektreihe für Stadt und Urbanität" gestartet. Damit erhalten die Städte und Gemeinden die Chance, neue Verfahren zu erproben und neue Akteure für die anstehenden Aufgaben der Stadtentwicklung zu gewinnen. Die Erkenntnisse aus den Pilotprojekten werden auch bei der "Guten Praxis" berücksichtigt, indem praxistaugliche Ansätze bei der Weiterentwicklung von Gesetzgebung und Städtebauförderung berücksichtigt werden.

Bisher wurden unter dem Dach der Nationalen Stadtentwicklungspolitik über 150 Pilotprojekte umgesetzt. Gefördert werden quartiersbezogene Ansätze, gesamtstädtische und stadtregionale Maßnahmen und Konzepte sowie verschiedene thematische Städtenetzwerke. Gemeinsam ist allen Projekten, dass sie die Kriterien der Nationalen Stadtentwicklungspolitik erfüllen:

  • Die Projekte sind innovativ, das heißt sie tragen in ihrem Aufgabenfeld dazu bei, neue Wege zur Lösung komplexer Herausforderungen zu beschreiten.
  • Die Projekte sind beispielgebend, das heißt sie stellen sich Herausforderungen, die auch in anderen Städten die zukünftige Stadtentwicklung bestimmen werden.
  • Die Projekte sind partnerschaftlich, das heißt es werden möglichst viele Projektbeteiligte aus unterschiedlichen Disziplinen einbezogen.

Zuletzt geändert: 15.12.2016