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Nationale Projekte des Städtebaus

Das Bundesbauministerium hat 2014 erstmals das Bundesprogramm zur "Förderung von Investitionen in nationale Projekte des Städtebaus" mit einem Volumen von 50 Millionen Euro aufgelegt. Seitdem - in den Programmjahren 2014, 2015 und 2016 - wurden insgesamt 84 Premiumprojekte mit Bundesmitteln in Höhe von rund 238 Millionen Euro zur Förderung in das Programm aufgenommen.

Mit dem Bundesprogramm "Nationale Projekte des Städtebaus" werden investive sowie konzeptionelle Projekte mit besonderer nationaler oder internationaler Wahrnehmbarkeit und hoher fachlicher Qualität gefördert. Dabei geht es vor allem um große, baulich anspruchsvolle und auch experimentelle Vorhaben, die beispielgebend für die Stadtentwicklung in Deutschland sind.

Die Resonanz auf die Projektaufrufe des Bundes 2014, 2015 und 2016 war enorm. Allein auf den Aufruf 2016 sind 118 Vorschläge von Städten und Gemeinden mit einem beantragten Bundeszuschuss von rund 466 Millionen Euro eingegangen, womit das Programm mehr als zehnfach überzeichnet war. Eine interdisziplinär besetzte Expertenjury unter Vorsitz des Parlamentarischen Staatssekretärs Florian Pronold erarbeitet in jedem Programmjahr nach Eingang der Projektskizzen eine Förderempfehlung für das BMUB. In diesem Jahr erhalten 16 Kommunen aus elf Bundesländern eine Förderung.

Für die Fortführung des Programms sind im Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2017 erneut 50 Millionen Euro vorgesehen.

2017 – wie bereits 2016 – werden insbesondere gefördert:

  • die Konversion von Militärflächen,
  • interkommunale städtebauliche Kooperationen sowie
  • der barrierefreie und demographiegerechte Umbau der Städte und Gemeinden.

Interessierte Städte und Gemeinden sind aufgerufen, bis zum 30. November 2016 Projektanträge beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) einzureichen.

Zuletzt geändert: 26.07.2016