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Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen im Bereich Sport, Jugend und Kultur"

Mit dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen im Bereich Sport, Jugend und Kultur" fördert das Bundesbauministerium 2016 bis 2020 überregional wahrnehmbare, größere Projekte der sozialen Infrastruktur mit einem besonderen Qualitätsanspruch.

Sport, Jugend- und Freizeiteinrichtungen kommen im Hinblick auf die soziale und gesellschaftliche Integration eine zentrale Rolle zu. Sie unterstützen in besonderem Maße den gesellschaftlichen Zusammenhalt, sie sind oftmals wichtige Ankerpunkte im direkten Lebensumfeld der Bürgerinnen und Bürger. Damit sollen deutlich sichtbare Impulse für die Kommune, die Region, den sozialen Zusammenhalt und die Integration, den Klimaschutz, aber auch für die Stadtentwicklung erreicht werden.

Ein Qualitätsmerkmal der Projekte ist eine gute Einbindung in das städtische Umfeld, um eine entsprechende Aufwertung der Quartiere zu erreichen. Dies gelingt insbesondere in enger Zusammenarbeit mit Vereinen, Trägern, Verbänden, Quartiersmanagement.

Das BMUB hat im Februar 2016 nach fachlicher Bewertung in einer ersten Tranche 56 Projekte ausgewählt. Alle Zuwendungsbescheide wurden im Dezember 2016 erlassen. Für die Förderung standen 140 Millionen Euro Bundesmittel zur Verfügung (2016 bis 2018).

Für das Jahr 2017 konnte das Programm um 100 Millionen Euro aufgestockt werden. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat dazu die Förderung weiterer 48 Projekte beschlossen. Der Beschluss erfolgte auf Basis der bestehenden Anträge aus dem Förderaufruf 2015. Die erhöhten Fördermittel stehen für die Jahre 2017 bis 2020 zur Verfügung.
Eine Fortsetzung des Programms ist derzeit nicht vorgesehen.

Förderung nach Bundesländern

Mit dem Programm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" fördert das BMUB die Sanierung von 56 kommunalen Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur mit 140 Millionen Euro in den Jahren 2016 bis 2018 sowie zusätzlich 48 kommunale Einrichtungen mit 100 Millionen Euro in den Jahren 2017 bis 2020.

Dabei stehen insbesondere investive Projekte mit besonders sozialer und integrativer Wirkung im Fokus. Gefördert wird die Sanierung, in bestimmten Fällen auch der ersetzende Neubau sozialer Gebäude einschließlich energetischer Maßnahmen. Die Förderquote liegt in der Regel bei 45 Prozent, bei nachgewiesener Haushaltsnotlage der Kommune erhöht sie sich auf 90 Prozent.

Zuletzt geändert: 12.07.2017