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Nachbarschaften stärken, Miteinander im Quartier

Ressortübergreifende Strategie zur sozialen Stadt

Um einer sich verfestigenden Polarisierung in den Städten entgegenzuwirken und insbesondere benachteiligte Stadtteile und Quartiere noch effektiver zu unterstützen, haben sich die Koalitionsparteien im Koalitionsvertrag darauf verständigt, das Programm "Soziale Stadt" im Rahmen der Städtebauförderung als Leitprogramm der sozialen Integration weiterzuführen und auf dieser Grundlage "eine ressortübergreifende Strategie "Soziale Stadt" zu erarbeiten, mit der additiv Fördermittel anderer Ressorts in Gebieten mit erhöhten Integrationsanforderungen gebündelt werden" (Koalitionsvertrag "Deutschlands Zukunft gestalten", S. 117).

Die vorliegende ressortübergreifende Strategie soll den Auftakt für eine kontinuierliche Zusammenarbeit der betroffenen Bundesressorts für Quartiere mit besonderen sozialen Integrationsanforderungen darstellen, über deren Umsetzung dem Bundeskabinett regelmäßig berichtet werden wird.

Von 2017 bis 2020 stellt der Bund jährlich 10 Millionen Euro zur Umsetzung der ressortübergreifenden Strategie "Soziale Stadt" zur Verfügung. Ziel ist die Entwicklung und Förderung ressortübergreifender Modellprojekte, die bundesweit vor Ort in ausgewählten Quartieren der Sozialen Stadt implementiert werden. Für 2017 werden zunächst zwei Programmen umgesetzt: "Verbraucher stärken im Quartier" sowie "Jugendmigrationsdienste im Quartier".


Stand: 29.08.2016