Baunutzungsverordnung (BauNVO)

Verordnung über die bauliche Nutzung der Grundstücke

Die Baunutzungsverordnung (BauNVO) ist eine so genannte Ministerverordnung, die mit Zustimmung des Bundesrates auf Grund der Ermächtigung in Paragraph 9a BauGB erlassen wird.

Sie enthält Abschnitte über

  • die Art der baulichen Nutzung,
  • das Maß der baulichen Nutzung,
  • die Bauweise und die überbaubaren Grundstücksflächen sowie
  • Überleitungs- und Schlussvorschriften.

Die BauNVO konkretisiert die in den Bauleitplänen (Flächennutzungsplänen und Bebauungsplänen) der Gemeinden möglichen Festsetzungen. Von hervorgehobener Bedeutung sind die Vorschriften über die verschiedenen Baugebiete (zum Beispiel Wohngebiete, Gewerbegebiete) und die in ihnen zulässigen baulichen Nutzungen.

Zur Verbesserung der Lesbarkeit ist eine Neufassung der Baunutzungsverordnung erstellt worden, welche am 29. November 2017 im Bundesgesetzblatt (BGBl. I S. 3786) veröffentlicht wurde. Sie dient damit zugleich der formellen Rechtsbereinigung und soll den Betroffenen die Rechtsanwendung erleichtern.

Das entsprechende Bundesgesetzblatt Nummer 75 können Sie auf den Internetseiten des Bundesgesetzblattes einsehen beziehungsweise zum privaten Gebrauch herunterladen (kostenloser Bürgerzugang).

Hinweise
Das PDF-Dokument (unterschrieben mit "Bundesanzeiger") ist ein Service von www.bundesanzeiger.de. Dieses Angebot ist nur als Leseversion ausgestaltet und berechtigt nicht zu einer darüber hinaus gehenden Verwendung. Das Dokument kann beim Bundesanzeiger kostenpflichtig erworben werden.

Sobald die aktuelle Version der Baunutzungsverordnung bei Juris vorliegt, finden Sie hier den Link.

Aktuelle Zitierweise
Baunutzungsverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. November 2017 (BGBl. I S. 3786).


Stand: 29.11.2017