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Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV)

Verordnung über die Grundsätze für die Ermittlung der Verkehrswerte von Grundstücken

Die Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) vom 19. Mai 2010 trat am 1. Juli 2010 in Kraft und löste die bis dahin geltende Wertermittlungsverordnung aus dem Jahr 1988 ab.

Die Verordnung legt die Grundsätze zur Ermittlung der Verkehrswerte von Grundstücken fest. Sie findet überall dort Anwendung, wo der Verkehrswert (Marktwert) von Immobilien zu ermitteln ist. Anwender sind vor allem die Gutachterausschüsse für Grundstückwerte, Sachverständige für die Grundstückswertermittlung, Banken und Versicherungen.

Die ImmoWertV ist eine moderne, praxisorientierte Grundlage für die Immobilienbewertung und leistet einen wichtigen Beitrag für eine den heutigen Anforderungen entsprechende Ermittlung der Verkehrswerte von Grundstücken. Sie sichert damit die fachliche Qualität vieler Wertermittlungen.

Die ImmoWertV berücksichtigt unter anderem die energetischen Eigenschaften als Gebäudemerkmal oder auch die Wertrelevanz städtebaulicher Umstände, wie sie etwa in Stadtumbaugebieten vorliegen. Sie regelt den Umgang mit künftigen Entwicklungen, weil diese für den Verkehrswert von entscheidender Bedeutung sind, fordert insoweit jedoch, dass diese solide und nachvollziehbar ermittelt werden. Spekulative Annahmen sind damit ausgeschlossen. Darüber hinaus wurde das Discounted-Cash-Flow-Verfahrens in einer für die Grundstückswertermittlung geeigneten Form aufgenommen, so dass auch die internationale Vermittelbarkeit gegeben ist.

Die in der ImmoWertV geregelten Grundsätze sollen zur sachgerechten und nachvollziehbaren Ermittlung des Verkehrswerts beitragen.

"Immobilienwertermittlungsverordnung vom 19. Mai 2010 (BGBl. I S. 639)"

Hinweis: Das PDF-Dokument ist ein Service der juris GmbH (Juristisches Informationssystem für die Bundesrepublik Deutschland)


Stand: 05.10.2016