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Sicheres Wohnen

Kriminalprävention durch Einbruchsicherung

Die Zahl der Einbrüche in Deutschland nimmt zu. Im Jahr 2015 ist mit mehr als 160.000 polizeilich registrierten Fällen ein neuer Höchststand erreicht worden. Gleichzeitig belegen die Statistiken, dass sich Präventionsmaßnahmen lohnen und nachweislich über 40 Prozent der Einbrüche durch vorhandene Sicherheitseinrichtungen vermieden werden.

Die Bundesregierung unterstützt Bürgerinnen und Bürger, die in entsprechende Sicherheitstechnik investieren wollen.

Bereits seit 2014 werden Maßnahmen zur Einbruchsicherung vom Bund gefördert – mit den KfW-Programmen zur energieeffizienten Sanierung und zum altersgerechten Umbau.

Bundesministerin Barbara Hendricks: "Jeder soll sich in seiner Wohnung sicher fühlen. […] Für mich sind Zuschüsse die beste Wahl. So profitieren auch all diejenigen, die wenig oder keine Steuern zahlen, zum Beispiel Rentner oder Auszubildende."

Am 19. November 2015 wurde das Programm "Kriminalprävention durch Einbruchsicherung" im Rahmen des bestehenden KfW-Programms "Altersgerecht Umbauen" umgesetzt. Möglich ist nun, dass Maßnahmen zum Einbruchschutz und altersgerechten Umbau (Kombiprogramm) gefördert werden können. Einbruchhemmende Einzelmaßnahmen sind im Programm "Kriminalprävention durch Einbruchsicherung" möglich. Die Förderhöhe für alle Maßnahmen wurde von bisher acht auf zehn Prozent erhöht.

Mit Wirkung vom 1. April 2016 wurde die Kreditvariante für die Förderung von Einbruchschutzmaßnahmen im Eigenmittelprogramm "Altersgerecht Umbauen" der KfW-Bankengruppe eingeführt. Förderfähig sind unter anderem der Einbau von Nachrüstsystemen für Haus- und Wohnungseingangstüren sowie Fenster, der Einbau von Einbruchs- und Überfallmeldeanlagen sowie einbruchhemmender Gitter und Rollläden oder die Installation von Bewegungsmeldern und intelligenten Türschlössern.

Zuletzt geändert: 27.01.2017