Sicheres Wohnen

Kriminalprävention durch Einbruchsicherung

Die Zahl der Einbrüche im Jahr 2016 in Deutschland hat sich im Vergleich zum Jahr 2015 verringert. Im Jahr 2016 sind rund 151.000 Fälle polizeilich registriert worden. Die Statistiken belegen, dass sich Präventionsmaßnahmen lohnen und nachweislich über 40 Prozent der Einbrüche durch vorhandene Sicherheitseinrichtungen vermieden werden.

Die Bundesregierung unterstützt Bürgerinnen und Bürger, die in entsprechende Sicherheitstechnik investieren wollen.

Bereits seit 2014 werden Maßnahmen zur Einbruchsicherung vom Bund gefördert – mit den KfW-Programmen zur energieeffizienten Sanierung und zum altersgerechten Umbau.

Bundesministerin Barbara Hendricks: "Jeder soll sich in seiner Wohnung sicher fühlen. […] Für mich sind Zuschüsse die beste Wahl. So profitieren auch all diejenigen, die wenig oder keine Steuern zahlen, zum Beispiel Rentner oder Auszubildende."

Am 19. November 2015 wurde das Programm "Kriminalprävention durch Einbruchsicherung" im Rahmen des bestehenden KfW-Programms "Altersgerecht Umbauen" umgesetzt. Maßnahmen zum Einbruchschutz und altersgerechten Umbau können nun in diesem Kombiprogramm gefördert werden. Einbruchhemmende Einzelmaßnahmen können ebenfalls gefördert werden. Die Förderhöhe für alle Maßnahmen wurde von bisher acht auf zehn Prozent erhöht. Für den Antrag auf Förderung von Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz gilt eine Mindestinvestitionssumme von 500 Euro (zuvor 2000 Euro).

Mit Wirkung vom 1. April 2016 wurde die Kreditvariante für die Förderung von Einbruchschutzmaßnahmen im Eigenmittelprogramm "Altersgerecht Umbauen" der KfW-Bankengruppe eingeführt. Förderfähig sind unter anderem der Einbau von Nachrüstsystemen für Haus- und Wohnungseingangstüren sowie Fenster, der Einbau von Einbruchs- und Überfallmeldeanlagen sowie einbruchhemmender Gitter und Rollläden oder die Installation von Bewegungsmeldern und intelligenten Türschlössern.

Zuletzt geändert: 26.04.2017