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Bundesbauministerium fördert studentisches Wohnen mit über 120 Millionen Euro

Das Bundesbauministerium unterstützt den Bau zusätzlicher Studierendenwohnungen mit mehr als 120 Millionen Euro. Die Mittel stammen aus dem Investitionspaket der Bundesregierung und sollen in nachhaltige Wohnprojekte für Studierende fließen. Der Bund unterstützt damit in dieser wichtigen Frage zusätzlich die Bundesländer, in deren Verantwortung die soziale Wohnraumförderung liegt.

Geschaffen werden sollen flexible Wohnmodule, die sich leicht zu Gebäuden errichten lassen. Ein Modul besteht aus einem Hauptraum mit mindestens 14 Quadratmetern, zusätzlich gibt es ein Bad, eine Küchenzeile, einen Flur. Die Warmmiete darf 260 Euro nicht übersteigen. Diese Wohneinheiten sollen sich dann auch zu größeren Wohnungen zusammensetzen lassen, zum Beispiel für Wohngemeinschaften. In den Gebäuden selbst soll es außerdem Gemeinschaftsräume geben. Die Förderrichtlinie sieht vor, dass die Miethöhe für mehrere Jahre konstant bleibt. Mit diesen Vorgaben sollen nachhaltige, innovative Wohnbauprojekte für Studierende und Auszubildende gefördert werden. Geplant ist außerdem die Umsetzung mit einer Forschung zu begleiten, um Erkenntnisse für ähnliche Vorhaben in der Zukunft zu gewinnen.

Trotz stark steigender Studierendenzahlen in den letzten Jahren scheuen sich viele Investoren, in studentischen Wohnraum zu investieren. Mit den Mitteln sollen nun Modellvorhaben für nachhaltiges Wohnen für Studierende und Auszubildende unterstützt werden, die zu einem späteren Zeitpunkt etwa in altersgerechte Wohnungen umgewidmet werden können. Bei einer geeigneten Nachnutzungsmöglichkeit der Immobilien würden durchaus mehr Investitionen getätigt. Gefördert werden könnte der Mehraufwand, der insbesondere durch die barrierefreie und altersgerechte Gestaltung der Wohnheime entsteht.

Sobald das Programm ausformuliert und die dazu gehörige Förderrichtlinie veröffentlicht ist – voraussichtlich im Herbst – können Bauträger ihre Anträge direkt beim Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) stellen.

Zuletzt geändert: 06.08.2015

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Soziale Wohnraumförderung