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Bundesfreiwilligendienst im Umweltbereich

Tipps, Links und Stellenbörsen

Wer das Engagement für die Umwelt eine Zeitlang zur Hauptsache machen möchte, kann seit 1. Juli 2011 am Bundesfreiwilligendienst (BFD) teilnehmen. Zahlreiche Einsatzstellen im ökologischen Bereich bieten Einblicke in ihre Arbeit. Freiwillige im Naturschutz widmen sich zum Beispiel der Auenpflege an der Donau, unterstützen eine Vogelstation an der Ostsee oder betreuen Kindergruppen im Harz. Wer lieber drinnen arbeiten möchte, organisiert bei Umweltverbänden Kampagnen und Projekte, prüft in Analyselaboren Boden- und Wasserproben oder begleitet Interessierte durch Museen und Ausstellungen.

Der Bundesfreiwilligendienst steht grundsätzlich allen Bürgerinnen und Bürgern offen, die ihre Pflichtschulzeit absolviert haben. Alter, Geschlecht und Nationalität spielen keine Rolle. Die Freiwilligen sind sozialversichert und erhalten in der Regel ein Taschengeld. Wer älter als 27 Jahre ist, kann sich auch in Teilzeit (mit mehr als 20 Stunden pro Woche) engagieren.

Das seit 1993 bestehende Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) bleibt erhalten, allerdings gilt dort wie bisher die Altersgrenze 27 Jahre.

Die Bundesregierung hat darüber hinaus das Sonderprogramm "BFD mit Flüchtlingsbezug" im mit bis zu 10.000 neuen Stellen gestartet. Seit dem 1. Dezember 2015 steht der Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug sowohl einheimischen Freiwilligen als auch Asylberechtigten und Asylbewerbern mit guter Bleibeperspektive offen. Flüchtlinge haben zudem die Möglichkeit, einen BFD auch in den regulären Bereichen abzuleisten - zum Beispiel in einem Pflegeheim, Mehrgenerationenhaus oder Sportverein.

Zentrale bundesweite Ansprechpartner für Freiwilligendienste im ökologischen Bereich sind der Naturschutzbund (NABU), der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und der Förderverein Ökologische Freiwilligendienste e. V. (FÖF). Als offizielle Zentralstellen helfen sie bei der Suche nach Einsatzstellen und bei Formalia.

Online sind mögliche Einsatzstellen am einfachsten zu finden.

Übrigens: Wenn eine Einrichtung noch nicht als Einsatzstelle für den BFD anerkannt ist, kann sie sich kurzfristig dafür anerkennen lassen. Ansprechpartner dafür ist das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA)

Tel.: 0221 3673-0
Fax: 0221 3673-1860
E-Mail: referat_202@bafza.bund.de

Zuletzt geändert: 25.05.2016