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Stand: 01.02.2007

Bioabfälle

Die Verwertung von Bioabfällen hat sich inzwischen als wichtiger Bestandteil der Abfallverwertung etabliert. Bioabfälle repräsentieren in Deutschland 30-40% des Siedlungsabfallaufkommens. Die Kompostierung oder Vergärung von separat erfassten Bioabfällen führt dazu, dass die daraus hergestellten Komposte die Humusbilanz der Böden verbessern und dass mineralische Düngemittel ersetzt werden. Die Bioabfallverwertung leistet somit einen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Rohstoffen. Schließlich dient die Verwertung von Bioabfällen auf Böden auch in besonderer Weise dem Klimaschutz. Sie verhindert die Bildung von Klima schädigendem Deponiegas, mit dem Hauptbestandteil Methan, das im Fall der Ablagerung der Bioabfälle auf Deponien entsteht und zum großen Teil freigesetzt wird.

Um die Bioabfälle verwerten zu können gibt es in vielen Gemeinden die "Biotonne", in der Pflanzenabfälle und Essensreste gesondert gesammelt werden können.

Die Menge des getrennt gesammelten Bioabfalls hat sich in den 90er Jahren mehr als versiebenfacht. Dadurch konnte das Hausmüllaufkommen erheblich verringert werden. Der Bioabfall wird in speziellen Anlagen kompostiert oder vergoren und zu Dünger für den Gartenbau oder die Landwirtschaft verarbeitet.

Durch das getrennte Sammeln von Bioabfällen in einer speziellen Tonne liegt der Schadstoffgehalt von Bioabfallkomposten um 95 % unter den Schadstoffgehalten von Komposten, die aus vermischtem Hausmüll hergestellt werden.

Bei richtigem Umgang mit der Biotonne kommt es selbst im Sommer nicht zu Geruchsbelästigung oder Fliegen- bzw. Madenbefall. Auch die Müllwerker sind durch die Bioabfälle keinen höheren gesundheitlichen Risiken ausgesetzt.

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