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Produktionsabfälle

Dabei handelt es sich um Abfälle aus Industrie und Gewerbe (60 Millionen Tonnen 2014). Der Erzeuger des Abfalls hat die Eigenverantwortung für die ordnungsgemäße Entsorgung. Er muss die Entsorgung selbst vornehmen – soweit er dazu in der Lage ist, das heißt über geeignete Anlagen verfügt, oder sie fachkundigen privaten Entsorgungsunternehmen übertragen. In einer Reihe von Bundesländern ist diese Verpflichtung allerdings auf so genannte Landesgesellschaften übertragen worden, die dann für eine umweltgerechte Entsorgung eintreten. So soll sichergestellt werden, dass die Abfälle bestimmten, geeigneten Behandlungsverfahren unterzogen werden, um sie entweder umweltfreundlich zu verwerten (derzeit circa 82 Prozent) oder umweltschonend zu beseitigen. Dazu zählen Sortierung, der Einsatz chemisch-physikalischer Behandlungsverfahren, stoffliche oder energetische Verwertungsverfahren und die Abfallverbrennung in speziellen Verbrennungsanlagen. Erst die dann übrig bleibenden Reststoffe dürfen auf Deponien beseitigt werden.

Zuletzt geändert: 01.06.2017