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Siedlungsabfälle

Als Siedlungsabfall bezeichnet man Abfälle aus privaten Haushalten und vergleichbaren Einrichtungen sowie hausmüllähnliche Abfälle aus Gewerbe und Industrie. Darunter versteht man Abfälle aus Praxen, Verwaltungsgebäuden, Schulen und Kindergärten. Ferner gehören zu den Siedlungsabfällen auch Sperrmüll, Marktabfälle, Straßenkehricht, Bioabfälle sowie getrennt erfasste Wertstoffe wie Glas und Papier. Auch Fäkalien und Klärschlämme gehören dazu. Das Aufkommen an Siedlungsabfällen liegt bei ca. 49 Mio. Tonnen (2010).

Die Entsorgung des Hausmülls liegt ausschließlich in der Zuständigkeit der der nach Landesrecht verpflichteten juristischen Personen (öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger). Dies sind i.d.R. die Kommunen. Für Hausmüll gilt die Überlassungspflicht an die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger. Diese können sich zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen Dritter oder privater Entsorgungsträger bedienen. Die Abfälle werden bei den privaten Haushalten abgeholt. Der Abfallkalender Ihrer Gemeinde informiert Sie, zu welchen Zeiten das geschieht.

Die Kommune bzw. die von ihr Beauftragten sorgen für die umweltfreundliche Entsorgung der Abfälle. D.h. Abfälle, die verwertbar sind, sollen möglichst stofflich (z.B. Kompost aus Bioabfällen der Biotonne, Glas oder Papier) oder thermisch verwertet werden. Insgesamt wurden im Jahr 2010 ca. 78 % der Siedlungsabfälle verwertet. Die nicht verwertbaren Restabfälle werden einer mechanisch-biologischen Behandlung oder der Müllverbrennung zugeführt. Erst die aus dieser Behandlung übrig bleibenden sowie bereits inert vorliegende Abfälle werden auf Deponien abgelagert. Seit dem 1. Juni 2005 dürfen keine unvorbehandelten Siedlungsabfälle auf Deponien mehr abgelagert werden.

Zuletzt geändert: 01.08.2012

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