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Bundesprogramm "Blaues Band Deutschland"

Das Bundeskabinett hat am 1. Februar 2017 das Bundesprogramm „Blaues Band Deutschland“ beschlossen. Damit wird die Bundesregierung verstärkt in die Renaturierung von Bundeswasserstraßen investieren und neue Akzente in Natur- und Gewässerschutz, Hochwasservorsorge sowie Wassertourismus, Freizeitsport und Erholung setzen.

Die Formulierung "Blaues Band" ist angelehnt an das "Grüne Band". Das Grüne Band, der ehemalige deutsch-deutsche Grenzstreifen, bildet mittlerweile einen wertvollen Biotopverbund durch Deutschland.

Ziel des Blauen Bandes ist es, durch Renaturierungsmaßnahmen an Bundeswasserstraßen einen Biotopverbund von nationaler Bedeutung aufzubauen. Unsere Flusslandschaften sollen wieder als Ganzes betrachtet, also nicht in Gewässerlauf, Ufer und Auen unterteilt werden. Damit wird die Gewässer- und Auenentwicklung in Deutschland einen neuen Qualitätsschub erhalten.

In Deutschland gibt es ein rund 2800 Kilometer langes Netz von sog. Nebenwasserstraßen, das nicht mehr oder nur noch in geringem Umfang für den Güterverkehr benötigt wird. Diese Fließgewässer haben aufgrund noch vorhandener naturnaher Gewässerstrukturen ein hohes ökologisches Entwicklungspotenzial. Aber auch im intensiv genutzten Kernnetz der Bundeswasserstraßen sollen Renaturierungsmaßnahmen als "ökologische Trittsteine" für den Biotopverbund verwirklicht werden, wenn sie mit den verkehrlichen Zielen vereinbar sind. Dazu gehören zum Beispiel:

Im Haushalt des Bundesumweltministeriums stehen bereits fünf Millionen Euro für Modellprojekte des Bundesprogramms zur Verfügung.

Zuletzt geändert: 01.02.2017