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Freiwillige Vereinbarungen zwischen Sport und Naturschutz

Im Rahmen eines Forschungsvorhabens des Bundesamtes für Naturschutz wurde an der Universität Essen die "Effizienz freiwilliger Vereinbarungen zwischen Natursport und Naturschutz" untersucht. Schwerpunktmäßig wurden dabei die Sportarten Klettern, Kanu, Segeln, Luftsport und Skifahren betrachtet. Freiwillige Vereinbarungen sind noch ein relativ neues Instrument, das bei der Umsetzung von Zielen und Aufgaben des Naturschutzes zum Einsatz kommt.

Die Untersuchung hat gezeigt, dass freiwillige Vereinbarungen ein Instrument des Interessensausgleichs zwischen Sport und Naturschutz sein können. Wenn die Einigung auf einzuhaltende Regeln gelungen ist, profitieren in der Regel der Sport und der Naturschutz gleichermaßen davon. Die aktiven Sportler haben die Sicherheit, dass sie ihren Sport in naturverträglichem Umfang weiter ausüben können, der Naturschutz erfährt dabei aktive Unterstützung bei der Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen und gewinnt "neue Mitstreiter".

Allerdings gilt es bei der Erarbeitung einer erfolgsversprechenden freiwilligen Vereinbarung eine Fülle von Rahmenbedingungen zu beachten und es empfiehlt sich, bestimmte Eckpunkte wie Kontrollen oder einen regelmäßigen Austausch über die Erfahrungen mit der Umsetzung vorzusehen.

Die Ergebnisse des F & E -Vorhabens werden in einem Leitfaden zur Erarbeitung freiwilliger Vereinbarungen vor Ort praxisorientiert aufbereitet. Diese Empfehlungen sind ein Wegweiser für diejenigen, die an der Erarbeitung einer freiwilligen Vereinbarung beteiligt sind.

Zuletzt geändert: 01.12.2012