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Deutsche EMAS-Unternehmen zeigen besondere Umweltleistungen

Bundesumweltministerin Hendricks zeichnet innovative EMAS-Anwender aus

Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks hat am 5. Dezember 2014 im Rahmen eines Fachgesprächs besonders umweltengagierte und -innovative deutsche Unternehmen und Organisationen, die über ein Umweltmanagementsystem nach der europäischen Öko-Audit-Verordnung EMAS verfügen, mit der Verleihung einer Urkunde gewürdigt.

Urkunden für besondere Umweltleistungen erhielten: 

  • Modell Hohenlohe – Netzwerk betrieblicher Umweltschutz und nachhaltiges Wirtschaften e.V.
  • Druckerei Lokay e.K.
  • Herbaria Kräuterparadies GmbH
  • Deutscher Kinderschutzbund,
  • Kreisverband Ostholstein e. V.
  • Sächsische Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden mbH
  • Studiosus Reisen München GmbH
  • Staatliches Hofbräuhaus in München
  • The Ritz-Carlton Hotel, Berlin
  • Kornkraft
  • BIM GmbH
  • Evers & Evers GmbH & Co. KG
  • SALUS Haus Dr. med. Otto Greither Nachf. GmbH & Co.
  • KG Flughafen München GmbH
  • himolla Polstermöbel GmbH
  • Abfallwirtschaft Lahn-Dill
  • Europäische Zentralbank
  • Universität Bremen
  • Umweltbundesamt Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • Leuphana Universität Lüneburg 

Alle diese Einrichtungen hatten sich von deutscher Seite aus für den europäischen EMAS-Award 2014 beworben. Sie hatten im Bewerbungsverfahren ihre Umweltinnovationen im Produktionsprozess, der Wertschöpfungskette, in die Organisation selber oder im Geschäftsmodell dargestellt. Weitere relevante Kriterien waren die Einbindung interessierter Kreise (z. B. Lieferanten und Kunden), die Mitarbeiterbeteiligung, die Kommunikation und Transparenz einer Organisation, die indirekten Umweltaspekte, die Reproduzierbarkeit der Maßnahme, Benchmarks und das allgemeine Engagement der Organisation.

Zwei der sechs Preise in verschiedenen Unternehmenskategorien waren anlässlich der Hannovermesse im April 2014 von EU-Umweltkommissar Janez Potocnik deutschen Bewerbern verliehen worden. Preisträger waren die Sächsische Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden mbH sowie das Umweltbundesamt in ihren jeweiligen Größenklassen. Besonders hervorgehoben wurden zudem zwei weitere deutsche Unternehmen, nämlich die Druckerei Lokay und himolla Polstermöbel, beides langjährige und engagierte EMAS-Unternehmen.

In dem EMAS-Fachgespräch im Dezember 2014 bestand Gelegenheit für alle deutschen Bewerber, dem Bundesumweltministerium ihre Erfahrungen und Wünsche zu EMAS mitzuteilen und sich gegenseitig und mit dem Ministerium fachlich auszutauschen. Das jährliche Fachgespräch soll auch 2015 fortgesetzt werden.


Stand: 02.03.2015