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Stand: 01.02.2012

Task Force "Kooperation mit Afrika"

Das Bundesumweltministerium pflegt seit der Einrichtung des Marrakesch-Prozesses eine enge Zusammenarbeit mit Afrika. Ziel ist die Unterstützung afrikanischer Staaten bei der Integration nachhaltiger Konsum- und Produktionsmuster (Sustainable Consumption and Production - SCP) in die Politik der Länder. Der Begriff des "Leapfrogging" spielt hierbei eine große Rolle und bedeutet in diesem Zusammenhang Entwicklungssprung. Das heißt, dass durch Kooperation jene Bereiche identifiziert werden sollen, wo ein solcher Entwicklungssprung (auslassen einer Entwicklungsstufe) auf eine nächst höhere Entwicklungsebene möglich wäre. Hierfür sind Ideenreichtum, Planung, Vorsorge sowie vorausschauende Maßnahmen der Politik gefordert.

Wesentliche Projekte dieser Task Force sind:

  • Entwicklung und Umsetzung eines gesamtafrikanischen Umweltzeichens
  • Erarbeitung nationaler und lokaler Aktionspläne für SCP in Zusammenarbeit mit den jeweils zuständigen Behörden
  • Unterstützung nachhaltiger öffentlicher Beschaffung in afrikanischen Ländern und Kommunen
  • Unterstützung der Organisation der SCP-Arbeit in Afrika (z.B. African Roundtable on SCP - ARSCP)

Folgende Veröffentlichungen der Task Force sind erschienen:

  • National and Regional Action Plans on Sustainable Consumption and Production in Africa
  • Sustainable Consumption and Production in Africa - Best Practice of Development Cooperation Projects
  • Ecolabelling - As a Potential Marketing Tool for African Products
  • Leapfrogging Possibilities For Sustainable Consumption and Production in Africa - An Overview
  • Sustainable Buildings and Construction in Africa
  • Making SCP Happen - Implementation Plan for SCP Programmes in Africa

Im Rahmen der Arbeit der Task Force soll durch das Erstellen nationaler, sub-regionaler und/oder regionaler Aktionspläne nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster verbessert und gleichzeitig auch ein Beitrag zur Armutsbekämpfung in Afrika geleistet werden.

Ein Schwerpunkt ist dabei die Entwicklung eines Umweltzeichens für afrikanische Produkte. Daneben soll eine Unterstützung für eigene nationale Aktionspläne für nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster (z.B. Recycling-Systeme, Expertennetzwerke) gewährleistet, der Aufbau und die Stärkung entsprechend institutioneller Strukturen unterstützt, sowie die Wissensverbreitung verbessert werden. Dies soll auf lange Sicht eine nachhaltige Lebensweise auch in einem Entwicklungskontinent wie Afrika alltäglich machen, Arbeitsplätze schaffen und die Umwelt entlasten.

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