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Stand: 01.10.2010

Kurzinfo Wirtschaft und Umwelt

Wirtschaft und Umwelt- Worum geht es?

Wirtschaft und Umwelt sind zwei Seiten einer Medaille. In der Vergangenheit sind sie lange zu Unrecht als Gegensätze gedacht worden. Ökologie und Ökonomie gehören jedoch zusammen. Eine gesunde Umwelt und der schonende Umgang mit den natürlichen Ressourcen sind Voraussetzung für eine langfristig stabile wirtschaftliche und soziale Entwicklung. Für deutsche Unternehmen erwachsen aus dem Klimaschutz enorme Exportchancen: Denn sie bieten eine breite Palette energie- und ressourcensparender Technologien und Produkte an. Damit kann die Spitzenposition Deutschlands als Umwelttechnologieexporteur gestärkt werden.

Ziele

Klimaschutz ist einer der Impulsgeber für wirtschaftliches Wachstum. Folglich soll die Erreichung der deutschen Klimaschutzziele gleichzeitig die Chancen deutscher Unternehmen im internationalen Wettbewerb verbessern. Das Praxiswissen der Wirtschaft will die Bundesregierung stärker in die Klimaschutzgesetzgebung einbinden und zur Verwirklichung der Klimaschutzziele nutzen.

Politik der Bundesregierung

Klimaschutzdialog Wirtschaft und Politik

Das Bundesumweltministerium und vier deutsche Großunternehmen haben Ende 2009 den „Klimaschutzdialog Wirtschaft und Politik" ins Leben gerufen. Ziel des Klimaschutzdialogs ist es, gemeinsam über technologische Möglichkeiten zur Verminderung von Treibhausgasemissionen und die hierzu erforderlichen Rahmenbedingungen zu diskutieren. Mit dem Klimaschutzdialog leisten das Bundesumweltministerium und die deutsche Industrie einen wichtigen Beitrag zu einer intelligenten Klimaschutzpolitik.

Umweltinnovationsprogramm

Mit dem Umweltinnovationsprogramm fördert das Bundesumweltministerium Projekte im großtechnischen Maßstab im Inland, die das Ziel haben, Umweltbelastungen zu vermeiden oder zu verringern. Das Umweltinnovationsprogramm trägt wesentlich dazu bei, den Stand der Technik sowie umweltrechtliches Regelwerk fortzuentwickeln. Indem es Maßnahmen mit hoher Demonstrationswirkung fördert, hat das Programm zudem eine Multiplikatorfunktion: Es gibt Unternehmen Impulse zu innovativen, umweltentlastenden Maßnahmen. Vor allem integrierte Umweltschutzmaßnahmen werden mit dem Programm unterstützt. Vorrang bei der Förderung haben kleine und mittlere Unternehmen.

Umwelttechnologieexport

In Schwellen- und Entwicklungsländern besteht eine hohe Nachfrage nach energie- und ressourcensparenden Umwelttechnologien. Die Servicestelle Umwelttechnologieexport- und CDM-Vorhaben (CDM: Clean Development Mechanism) gibt Hilfestellung für Unternehmen, die beim Export von Umwelttechnologie auf Schwierigkeiten mit staatlichen Stellen in Schwellen- und Entwicklungsländern stoßen. Damit erleichtert sie eine reibungslose Abwicklung von Projekten.

Umweltverantwortung der privaten Wirtschaft

Nachhaltiges Wirtschaften als strategisches Unternehmensziel

Neben dem Staat trägt auch die Wirtschaft Verantwortung für eine nachhaltige, umweltgerechte Entwicklung. Das dokumentiert die Wirtschaft durch ihr Engagement zum Klimaschutz. Nachhaltiges Wirtschaften wird zunehmend zum strategischen Unternehmensziel. Maßnahmen zum Umweltschutz lassen sich dabei mit Kostensenkung, Imagegewinn und Absatzsteigerung verbinden.

Europäisches Umwelt-Audit-System EMAS

Mit freiwilligem Umweltmanagement nach der novellierten EG-Umweltaudit-Verordnung können sich Einrichtungen jeder Art, also Unternehmen, aber auch Behörden, Dienstleister oder sogar private Haushalte am europäischen Umweltmanagementsystem EMAS (Eco Management and Audit Scheme) beteiligen. EMAS hat sich als effektives Instrument des Umweltmanagements mittlerweile in vielen Unternehmen bewährt. Die deutsche Wirtschaft zeigt sich dabei in vorbildlicher Weise aufgeschlossen für das europäische Umwelt-Audit: In keinem anderen Land gibt es mehr EMAS-Standorte. Das Bundesumweltministerium ist seit 2006 EMAS zertifiziert.

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