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19.11.2017

Bundesumweltministerin Hendricks zeichnet innovative EMAS-Anwender aus

Barbara Hendricks hat am 3. November 2017 im Rahmen des jährlichen EMAS-Fachgesprächs im Bundesumweltministerium besonders umweltengagierte und -innovative deutsche Unternehmen und Organisationen ausgezeichnet.

Deutsche Unternehmen zeigen, wie Kreislaufwirtschaft funktioniert

Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks hat am 3. November 2017 im Rahmen des jährlichen EMAS-Fachgesprächs im Bundesumweltministerium besonders umweltengagierte und -innovative deutsche Unternehmen und Organisationen, die über ein Umweltmanagementsystem nach der europäischen Öko-Audit-Verordnung EMAS verfügen, mit der Verleihung einer Urkunde gewürdigt. Darunter befanden sich auch die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) als Preisträger des europäischen EMAS-Award 2017 in der Kategorie Öffentliche Verwaltung und die Wiegel Feuerverzinken Verwaltung GmbH & Co KG, die im Rahmen der Verleihung des europäischen EMAS-Awards einen Ehrenpreis für ihr besonderes Engagement erhalten hatte.

Hendricks: "Sie als EMAS-Unternehmen übernehmen bereits freiwillig Verantwortung auf dem Weg zu einer CO2-armen, kreislauforientierten und wettbewerbsfähigen Wirtschaft."

Urkunden für besondere Umweltleistungen erhielten:

1. Private kleine und mittlere Organisationen (KMU)

  • Kern GmbH
  • Gründrucken Print und Packaging GmbH
  • Metzgereigasthof Rebstock
  • Rommel Präzisionsdrehteile GmbH
  • Schlossbrauerei Autenried

2. private große Organisationen (> 250 Beschäftigte)

  • Wiegel
  • Evers & Evers Druck GmbH
  • WALA Heilmittel GmbH
  • Salu
  • himolla Polstermöbel GmbH
  • 3M Dyneon GmbH
  • LWL Klinik Lengerich
  • Volkswagen EmdenVAUDE
  • LWL Klinik Münster
  • hanseWasser Bremen
  • Gruner AG
  • Baufritz GmbH
  • Melitta Europa GmbH

3. Öffentliche Organisationen

  • BiBB - Bundesinstitut für Berufsbildung
  • Abfallwirtschaft Lahn-Dill
  • Universität Bremen
  • Hochschule für Technik Stuttgart
  • HNEE – Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde.

Alle diese Organisationen hatten sich von deutscher Seite aus für den europäischen EMAS-Award 2017 beworben. Sie hatten im Bewerbungsverfahren ausführlich dargelegt, dass sie

  1. den Kreislaufwirtschaftsansatz stärken, zum Beispiel durch Ressourcenoptimierung, Verbesserungen im Design von Produkten und Dienstleistungen, Abfallvermeidung, Wiederverwertung, synergetische Nutzung industrieller Prozesse.
  2. Lebenszyklusstufen bei Produkten oder Dienstleistungen auf vielen Ebenen verbessern – nicht nur innerbetrieblich, sondern auch in der Lieferkette, bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern oder der Entsorgung.
  3. einen hohen sozialen und wirtschaftlichen Nutzen aufweisen, zum Beispiel durch eine gute Rendite, durch die Schaffung von Arbeitsplätzen oder einen anderen sozialen Nutzen. Das Fachgespräch bot ihnen Gelegenheit, sich untereinander und mit Vertretern von Behörden und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages zu Erfahrungen und Wünschen auszutauschen und sich über aktuelle umweltpolitische Entwicklungen zu informieren. Auch für Ende 2018 ist wieder ein Fachgespräch geplant.
19.11.2017 | Meldung EMAS