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12.11.2015

Bürgerinnen und Bürger erarbeiten Vorschläge zum Klimaschutzplan 2050

Tag des Bürgerdialoges am 14. November in fünf Städten

Tag des Bürgerdialoges am 14. November in fünf Städten

Auf Einladung von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks beraten am kommenden Sonnabend mehr als 500 Bürgerinnen und Bürger Vorschläge zum Klimaschutz. Der Tag des Bürgerdialogs mit jeweils rund 100 zufällig ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmern findet gleichzeitig in Hamburg, Leipzig, Essen, Frankfurt und Nürnberg statt. Dies ist der Auftakt einer umfassenden Bürgerbeteiligung für den Klimaschutzplan 2050. Bürgerinnen und Bürger können in den Dialogveranstaltungen und anschließend in einem Online-Dialogverfahren Klimaschutzmaßnahmen für den nationalen Klimaschutzplan 2050 vorschlagen, den die Bundesregierung im kommenden Jahr verabschieden will.

Hendricks: "Wir haben jetzt die Chance und die Pflicht, die Welt so zu verändern, dass auch unsere Kinder und Enkelkinder gut leben können. Nur wenn in allen Handlungsfeldern wirkungsvolle Maßnahmen umgesetzt werden und wenn diese eine breite gesellschaftliche Akzeptanz finden, können wir die ehrgeizigen Klimaschutzziele erreichen. Dazu brauchen wir die Perspektive, die Ideen und Erfahrungen von Menschen, die sich in ihrem Alltag zumeist mit ganz anderen Themen beschäftigen. Klimaschutz braucht die Mitwirkung möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger."

Beim Bürgerdialog geht es um die Frage, wie es uns als Gesellschaft insgesamt gelingen kann, die ehrgeizigen deutschen Klimaziele für das Jahr 2050 zu erreichen. Dazu gehören alle klimarelevanten Handlungsfelder: Energiewirtschaft, Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen, Verkehr, Gebäudebereich sowie Landwirtschaft und Landnutzung. Im Anschluss an den Tag des Bürgerdialoges werden Bürgerdelegierte gemeinsam mit Vertretern von Ländern, Kommunen und von Umwelt- und Wirtschaftsverbänden weiter an den Maßnahmenvorschlägen arbeiten und Empfehlungen an die Bundesregierung verfassen. Auch die Vorschläge aus einem Online-Dialogprozess fließen in diese Empfehlungen ein.

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12.11.2015 | Pressemitteilung Nr. 307/15 | Klimaschutz