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09.05.2016

Bundesbauministerium stärkt Bonn als UN-Standort

Ministerin Hendricks und Oberbürgermeister Sridharan unterzeichnen Fördervereinbarung

Ministerin Hendricks und Oberbürgermeister Sridharan unterzeichnen Fördervereinbarung

Bundesbauministerin Barbara Hendricks und der Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan haben eine Fördervereinbarung für Investitionen in den UN-Standort Bonn unterzeichnet. Die Fördermittel von insgesamt 17 Millionen Euro wurden auf Initiative von Hendricks im Bundeshaushalt 2016 eingestellt und kommen aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm des Bundes. 

Bundesbauministerin Hendricks: "Bonn wird als Standort der Vereinten Nationen und als Gastgeber für große Konferenzen durch die beschlossenen Investitionen noch attraktiver. Das wird auch die Chancen verbessern, weitere internationale Institutionen für Bonn zu gewinnen. Die Bundesregierung wird sich auch künftig mit Nachdruck für die Neuansiedlung von internationalen Organisationen in Bonn einsetzen. Wir wollen, dass sich Bonn neben Genf und Wien als bedeutsamer europäischer UN-Standort dauerhaft etabliert."

Oberbürgermeister Ashok Sridharan, der gemeinsam mit Stadtkämmerer Professor Dr. Ludger Sander die Vereinbarung unterschrieb, sagte: "Seit dem Bonn-Berlin-Beschluss des Deutschen Bundestages kann sich die Stadt Bonn auf die Unterstützung der Bundesregierung verlassen, wenn es um den Ausbau des internationalen Standorts geht. Dafür danke ich ausdrücklich. Bonn als Plattform des internationalen Dialogs  für Nachhaltigkeit ist eine Erfolgsgeschichte geworden, von der sowohl die Stadt Bonn als auch die Bundesrepublik Deutschland profitieren. Beide haben sich damit Ansehen erworben, und Bonn wird auch künftig die gute Gastgeberstadt sein, als die sie sich bewährt hat."

Gemeinsames Ziel von Bundesministerin Hendricks und Oberbürgermeister Sridharan ist es, Bonn zu einem Zentrum internationaler Zusammenarbeit zu entwickeln. Der Standort der Vereinten Nationen in Bonn hat sich mit mittlerweile rund 1000 Beschäftigten zu einem der bedeutenden UN-Standorte in Europa entwickelt. Mit den neuen Investitionen wird Bonn nun noch attraktiver. 

Im Rahmen der Fördervereinbarung sind Investitionen unter anderem im ehemaligen Plenargebäude des Deutschen Bundestages und am "Platz der Vereinten Nationen" vor dem UN Campus vorgesehen. Außerdem ist u. a. die Mitfinanzierung des Erweiterungsneubaus der "Bonn International School" sowie die Erweiterung und Modernisierung des Hauses der Natur auf dem Venusberg zu einem internationalen Waldinformationszentrum für internationales Fachpublikum, insbesondere auch im Zusammenhang mit den UN-Konferenzen geplant.

09.05.2016 | Pressemitteilung Nr. 099/16 | Internationale Umweltpolitik
Gemeinsame Pressemitteilung mit der Stadt Bonn