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20.10.2017

Bundesbauministerium und Goethe-Institut schicken Biennale Beitrag "Making Heimat" auf Weltreise

Der deutsche Beitrag auf der Architektur-Biennale in Venedig 2016 "Making Heimat. Germany, Arrival Country" ist noch immer hochaktuell. Jetzt plant das Goethe-Institut, die acht im deutschen Pavillon ausgestellten Thesen auf weltweite Tour zu schicken.

Der deutsche Beitrag auf der Architektur-Biennale in Venedig 2016 "Making Heimat. Germany, Arrival Country" ist noch immer hochaktuell. Jetzt plant das Goethe-Institut, die acht im deutschen Pavillon ausgestellten Thesen von Doug Saunders unter dem Titel "Ankunftsstadt // Arrival city" auf weltweite Tour zu schicken und dort zur Diskussion zu stellen. Darauf verständigten sich gestern Staatssekretär Gunther Adler und der Generalsekretär des Goethe-Instituts, Johannes Ebert, bei einem Treffen in Berlin.

An sieben Auslandsstationen sollen anhand von "Making Heimat" die Themen Ankunftsstadt und Integration bearbeitet sowie mit je einer lokalen Ankunftsstadt porträtiert werden. Als Stationen sind ab Frühjahr 2018 bislang Mumbai, Kolkata, Karachi, Lima, Santiago, Prag und London vorgesehen.

Baustaatssekretär Gunther Adler: "Wir begrüßen die Initiative des Goethe-Instituts sehr, den deutschen Biennale-Beitrag in seinen Instituten weltweit bekannt zu machen. Nachhaltiger kann ein Biennale-Beitrag kaum sein. Auf diese Weise erreichen wir für dieses wichtige Thema eine noch größere internationale Öffentlichkeit."

Der deutsche Beitrag auf der Biennale 2016 in Venedig wurde vom Deutschen Architektur Museum (DAM) im Auftrag des Bundesbauministeriums erstellt. Die Präsentation greift Fragen, Initiativen und Diskussionen auf, die aktuell bei den Themen Bauen und Wohnen in Deutschland und bei der Integration von Migrantinnen und Migranten eine wichtige Rolle spielen.

Das Bundesbauministerium und das Goethe-Institut verbindet über eine Kooperationsvereinbarung seit 2014 eine intensive Partnerschaft. "Mit konkreten Projekten vermitteln wir deutsche Baukultur. Wir vernetzen deutsche Debatten und Entwicklungen mit internationalen Diskursen und spiegeln weltweite Erfahrungen der Stadtentwicklung nach Deutschland zurück", so Adler. "Die Kooperation hat wesentlich dazu beigetragen, ein internationales Akteursnetzwerk zur Förderung von Baukultur aufzubauen. Unsere Absicht ist es, diese gute Zusammenarbeit in den Bereichen Baukultur und Stadtentwicklung auch in Zukunft fortzusetzen."

Der Generalsekretär des Goethe-Instituts, Johannes Ebert, sagte: "Die gute Kooperation hat maßgeblich dazu beigetragen, dass das Goethe-Institut den internationalen Dialog zu urbanen Themen spürbar stärken und intensivieren konnte. Wirksam werden diese Impulse an der Schnittstelle von Gesellschaft und Architektur, aktuell ganz besonders etwa bei Fragen von Flucht und Migration. Wir freuen uns, dass wir dem Bundesbauministerium eine Plattform im Ausland bieten können, um solche Themen zu diskutieren und durch internationale Perspektiven zu bereichern."

Im Rahmen der Kooperation zwischen Bauministerium und Goethe-Institut entstand auch der "Architektenfahrplan Berlin" für alle neu in Berlin ankommenden Architektinnen und Architekten. Auf Deutsch, Englisch und Arabisch gibt der Fahrplan eine Übersicht über relevante Institutionen aus den Feldern Beruf, Studium, Beratung, kulturelle Netzwerke und Stipendien und eine Hilfestellung, wie man sich mit seinen professionellen Kenntnissen in Berlin einbringen kann. Die Idee für den Fahrplan wurde im Rahmen des Festivals "Goethe-Institut Damaskus im Exil" geboren.

Der "Architektenfahrplan Berlin" wird am 22. November in der Architektenkammer Berlin präsentiert.

Launch "Architektenfahrplan Berlin"
Ankommen in Berlin und Fuß fassen
Datum: Mittwoch, denn 22.11.2017
Ort: Architektenkammer Berlin, Alte Jakobstraße 149
Beginn: 17:30 Uhr

Die Veranstaltung des Goethe-Instituts in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer Berlin wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

20.10.2017 | Pressemitteilung Nr. 337/17 | Stadtentwicklung
Gemeinsame PM mit dem Goethe-Institut