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22.10.2014

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks lobt hohe Kompetenz der Strahlenschutzkommission

40 Jahre Strahlenschutzkommission

40 Jahre Strahlenschutzkommission

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen, sachorientierten und sicheren Strahlenschutzes in Deutschland und Europa betont. Auf einer Festveranstaltung zum 40-jährigen Bestehen der Strahlenschutzkommission (SSK) in Berlin lobte die Ministerin die Arbeit der SSK. Hendricks sprach sich für eine beständige Weiterentwicklung des Strahlenschutzes aus. Bestehende Regelungen müssten anhand neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse beständig geprüft werden. Hierzu trägt die SSK durch ihre fachlich fundierte und unabhängige Arbeit wesentlich bei.
Die SSK ist ein unabhängiges Expertengremium, das das Bundesumweltministerium in Fragen des Strahlenschutzes berät. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geben Stellungnahmen und Empfehlungen zu aktuellen Themen ab. So wurde soeben eine Stellungnahme zum möglichen Einfluss von Strahlung auf das Geschlechterverhältnis von Mädchen zu Jungen verabschiedet.
Neben den Themen zu radioaktiven Stoffen und ionisierender Strahlung befasst sich die Strahlenschutzkommission auch mit nichtionisierender Strahlung, die beispielsweise beim Mobilfunk oder bei Hochspannungsleitungen auftritt.
Bundesumweltministerin Hendricks lobte das Engagement der SSK-Mitglieder, die sich ehrenamtlich in der Kommission engagieren: "Durch Ihre ehrenamtliche und unermüdliche Arbeit haben Sie nicht nur dem Ministerium, sondern auch der ganzen Bevölkerung einen großen Dienst erwiesen. Der Strahlenschutz kommt durch Sie in Deutschland ein gutes Stück voran." 
Kürzlich wurden neue europäische Regelungen zum Strahlenschutz beschlossen, die nun in deutsches Recht umgesetzt werden. Hierzu sagte Frau Hendricks: "Wir erleben in Europa und weltweit eine immer stärkere Harmonisierung des Strahlenschutzes. Es ist in unserem Interesse, dass europaweit fachlich fundierte hohe Standards für den Schutz der Menschen vor Strahlung durchgesetzt werden."
22.10.2014 | Pressemitteilung Nr. 197/14 | Strahlenschutz