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24.02.2017

Deutschland kooperiert mit Iran bei Klima- und Umweltschutz

Gemeinsame Absichtserklärung für kohlenstoffarme Wirtschaft geplant

Gemeinsame Absichtserklärung für kohlenstoffarme Wirtschaft geplant

Deutschland und Iran wollen beim Umwelt- und Klimaschutz stärker zusammenarbeiten. Das ist das Ziel dreitägiger politischer Gespräche, zu denen Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth in Teheran eingetroffen ist. So soll der Iran mit deutscher Hilfe in die Lage versetzt werden, zentrale Umweltprobleme wie den derzeitigen Wassermangel und die teils hohe Luftbelastung zu bewältigen. Außerdem will das Bundesumweltministerium den Iran bei der Umsetzung seiner nationalen Klimaschutzziele unterstützen. Seit dem Abschluss des Nuklearabkommens im Juli 2015 wurde die bilaterale Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern neu belebt.

Jochen Flasbarth: "Das Pariser Weltklimaabkommen stellt viele Staaten vor große Herausforderungen. Hier geht es vor allem um die Frage, wie unsere Volkswirtschaften klimafreundlicher werden und den Ausstoß relevanter Treibhausgase verringern können. Deutschland und Iran wollen vor diesem Hintergrund im Bereich Klima- und Umweltschutz noch stärker zusammenarbeiten."

Flasbarth wird mit dem iranischen Vizepräsidenten, Sorena Sattari, eine gemeinsame Absichtserklärung zur verstärkten Kooperation bei der Umstellung auf eine kohlenstoffärmere Wirtschaftsweise unterzeichnen. Darüber hinaus sind Gespräche mit dem iranischen Wasser-und Energieministerium sowie mit lokalen Vertretern von Umweltbehörden und der Besuch eines Biosphärenreservats vorgesehen.

Gemeinsam mit der Iranischen Vizepräsidentin und Leiterin der Iranischen Organisation für Umweltschutz, Masoumeh Ebtekar, wird Flasbarth die iranische Umweltmesse "IES Enviro 2017" eröffnen. Diese Messe, die bereits zum 16. Mal stattfindet, steht in diesem Jahr unter dem Motto "Resilient Economy. Green Economy". Auf der dreitägigen Veranstaltung kommen nationale sowie internationale Unternehmen zusammen, die in den Bereichen Umweltschutz, Umwelttechnik und Energieeffizienz tätig sind.

24.02.2017 | Pressemitteilung Nr. 071/17 | Internationale Umweltpolitik