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27.11.2017

Neu gedacht: Gewinner des 6. Bundespreises Ecodesign ausgezeichnet

Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt zeichneten am 27. November in Berlin die diesjährigen Gewinner des Bundespreises Ecodesign aus.

Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt zeichnen heute in Berlin die diesjährigen Gewinner des Bundespreises Ecodesign aus. Prämiert werden in diesem Jahr Reparaturdienstleistungen, mobile Anwendungen gegen Lebensmittelverschwendung, energiesparende Designprodukte, Konzepte für ressourcenschonende und kreislauffähige Mode sowie ein Ausblick auf die Möglichkeiten der Baubotanik.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Die Bewerbungen reichen von kleinen Objekten wie schlicht-schönen LED-Strahlern bis hin zu großen Visionen vom 'Bauen mit Bäumen'. Solchen Ideenreichtum brauchen wir, um unsere Produktions- und Konsumgewohnheiten umweltverträglicher zu gestalten."

Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes: "Es ist besonders erfreulich, in diesem Jahr gleich zwei hervorragende Projekte aus der Kategorie Service auszuzeichnen. Neben der umweltgerechten Gestaltung von Produkten stellen solche durchdachten Service-Lösungen wichtige Ansatzpunkte für einen ressourcenschonenden und nachhaltigen Konsum dar."

Rund 200 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und der Designbranche nehmen an der Preisverleihung im Bundesumweltministerium in Berlin teil.

Der Bundespreis Ecodesign wird seit 2012 jährlich vom Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamt ausgelobt. Der Wettbewerb zeichnet in vier Kategorien Produkte, Dienstleistungen, Konzepte und Nachwuchsarbeiten aus, die innovativ, ökologisch und herausragend gestaltet sind. Er richtet sich an Unternehmen aller Größen und Branchen. Das Internationale Design Zentrum Berlin ist mit der Ausführung betraut. Ab Januar 2018 sind alle prämierten und nominierten Beiträge des Bundespreises Ecodesign 2017 in einer Wanderausstellung zu sehen. Erste Station wird das Museum Information Kunst (MIK) Ludwigsburg sein. Am 15. Januar 2018 beginnt der Bewerbungszeitraum für die neue Wettbewerbsrunde des Bundespreises Ecodesign. 

Preisträger 2017

Kategorie Produkt

  • Geschirrspüler G 6000 EcoFlex, Miele & Cie. KG. Die Wärmespeichertechnologie der zum größten Teil rezyklierbaren Geschirrspüler reduziert den Energieverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Geräten deutlich. Preisträgerfilm
  • LED-Strahler C1-mini-HC, corporate friends®. Die flexible Beleuchtungslösung für Vitrinen im Museums- oder Ladenbau lässt sich mittels eines Magneten werkzeuglos ausrichten und bietet eine optimale Ausleuchtung. Preisträgerfilm
  • Natascha von Hirschhausen - Design. Mode. Ethik. Besondere Schnitttechniken reduzieren den Verschnitt der in Berlin und nur auf Bestellung konsequent ökologisch produzierten Modekollektion. Preisträgerfilm

Kategorie Service 

  • Bundesweites Vergleichsportal zu Reparaturlösungen, kaputt.de GmbH. Das Vergleichsportal zeigt Selbst- sowie Fremdreparaturlösungen für defekte Handys an und trägt so zur Verlängerung der Nutzungsdauer bei. Weitere Gerätetypen sind im Aufbau. Preisträgerfilm
  • Too Good To Go - Teller statt Tonne. In der Gastronomie übrig gebliebene Portionen können mithilfe der App gekauft und in der Stunde vor Ladenschluss abgeholt werden. Preisträgerfilm

Kategorie Konzept 

Kategorie Nachwuchs 

  • DfC x JNJ Curated Circularity - Designed for Infinity, Design for Circularity, Ina Budde für JAN'N JUNE. Die Modekollektion ist mithilfe der Plattform EXTENDED CLOSED LOOP entstanden, mit der kreislauffähige Kleidung entworfen und wiederverwendet bzw. stofflich weiterverwertet werden kann. Preisträgerfilm

Jury 

Werner Aisslinger (Produktdesigner) Prof. Anna Berkenbusch (Kommunikationsdesignerin, Professorin an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle) Andreas Detzel (Umweltexperte am ifeu Heidelberg) Prof. Matthias Held (Produktdesigner, Professor an der HfG Schwäbisch Gmünd) Dr. Thomas Holzmann (Vizepräsident des Umweltbundesamtes) Prof. em. Günter Horntrich (Produktdesigner, em. Professor für Design und Ökologie an der KISD) Dr. Claudia Perren (Architektin, Direktorin der Stiftung Bauhaus Dessau) Rita Schwarzelühr-Sutter (Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium) Prof. Friederike von Wedel-Parlow (Modedesignerin, Gründerin des Beneficial Design Institute) 

Anfragen für Bildmaterial an: presse@bundespreis-ecodesign.de

27.11.2017 | Pressemitteilung Nr. 367/17 | Produkte und Konsum
Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Umweltbundesamt und dem Internationalen Design Zentrum Berlin