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26.09.2017

Praxistest für Nachhaltigkeit im Beruf

Welchen Weg legen die Zutaten fürs Mittagessen eigentlich zurück? Welche Berufe sind daran beteiligt? Und hängt das mit dem Klimawandel zusammen? Die Antworten auf diese und andere Fragen lernen Jugendliche im Sommerworkcamp des Projekts "green peers".

Staatssekretär Adler besucht Berufsorientierungsprojekt "green peers" bei Rheinsberg

Welchen Weg legen die Zutaten fürs Mittagessen eigentlich zurück? Welche Berufe sind daran beteiligt? Und hängt das mit dem Klimawandel zusammen? Die Antworten auf diese und andere Fragen lernen Jugendliche im Sommerworkcamp des Projekts "green peers" der DGB-Jugendbildungsstätte kennen, das Staatssekretär Gunther Adler heute in Flecken Zechlin bei Rheinsberg besucht hat. Berufsorientierung mit Nachhaltigkeit zu verbinden und das in einer Form, die Spaß macht: Das ist der Ansatz des von der DGB-Jugendbildungsstätte durchgeführten Projekts, das zum Programm "Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung befördern" des Bundesumweltministeriums gehört.

Adler: "Für die Berufswelt der Zukunft ist die gelebte Nachhaltigkeit wichtig. Und genau das praktizieren die Jugendlichen hier in dem Projekt vorbildlich."

In mehrtägigen Workcamps können Jugendliche verschiedene Berufe ausprobieren: Gemeinsam mit einer Zimmerin bauen sie ein Schleppdach für ein Gästehaus; die nächste Gruppe lernt, wie man das Dach begrünt. Andere bauen Backöfen für Brot und Pizza, die vom nächsten Workcamp ausgiebig getestet werden. Bei allen Aktivitäten geht es immer auch darum, wie diese möglichst nachhaltig umgesetzt werden können.

Green Peers ist eines von insgesamt 14 Projekten des Programms "Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung befördern" (BBNE), bei dem es um die Vermittlung grüner Schlüsselkompetenzen zu klima- und ressourcenschonendem Handeln im Beruf geht. Das Programm wurde im Jahr 2015 erstmals gestartet, um die Qualifizierung für Green Economy, Energiewende und Klimaschutz zu sichern und einem möglichen Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Weitere Informationen

Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist Europas wichtigstes Instrument zur Förderung von Beschäftigung und sozialer Integration in Europa. Seit über 55 Jahren verbessert der ESF die Beschäftigungschancen der Menschen in Deutschland und in Europa: Er fördert eine bessere Bildung, unterstützt Ausbildung und Qualifizierung und trägt zum Abbau von Benachteiligungen am Arbeitsmarkt bei. BBNE ist das erste Bundesprogramm in der Geschichte des ESF, das einen klaren Fokus auf Umwelt- und Klimaschutzaspekte legt. Es folgt damit dem Anliegen der Europäischen Kommission, in der laufenden Förderperiode auch mit dem Europäischen Sozialfonds zu einer ressourcenschonenden Wirtschaftsweise beizutragen.

26.09.2017 | Pressemitteilung Nr. 315/17 | Bildungsservice