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27.09.2017

Städtepartnerschaft von Iserlohn, Chorzów und Nyiregyháza ausgezeichnet

Umweltpolitik 3.0 - Das Festival der Zukunft
Die Zusammenarbeit der Städte Iserlohn, Chorzów und Nyiregyháza geht weit über traditionelle Städtepartnerschaften hinaus. Als besondere Auszeichnung verleiht Gunther Adler dem Städtetrio den Preis "Die lebendigste Städtepartnerschaft".

Staatssekretär Adler überreicht Preis "Die lebendigste Städtepartnerschaft" der Stiftung Lebendige Stadt

Die Zusammenarbeit der Städte Iserlohn (NRW), Chorzów (Polen) und Nyiregyháza (Ungarn) geht weit über traditionelle Städtepartnerschaften hinaus. Als besondere Auszeichnung verleiht Baustaatssekretär Gunther Adler dem Städtetrio heute Abend in der Elbphilharmonie in Hamburg den Preis "Die lebendigste Städtepartnerschaft", der von der Stiftung "Lebendige Stadt" ausgelobt wurde.

Adler: "Nicht nur die Stadtverwaltung engagiert sich stark bei ihren Partnerschaften, auch ehrenamtliche Komitees übernehmen Verantwortung. Zahlreiche Aktionen und Projekte, wie Sportevents, Schüleraustausch oder auch Kunstprojekte haben in den vergangenen Jahren die Städtepartnerschaft mit Leben erfüllt. Iserlohn, Chorzów und Nyiregyháza können so zum Vorbild für das Zusammenleben der Städte und Gemeinden in Europa werden."

Der Grundstein für die erfolgreiche Partnerschaft der drei Städte aus Deutschland, Ungarn und Polen wurde 1989 mit der Partnerschaft zwischen der Stadt Iserlohn und der ungarischen Stadt Nyiregyháza gelegt. Zu Beginn stand der kulturelle Austausch im Vordergrund. Es wurden Künstlersommercamps, Kultursymposien und Kunstausstellungen organisiert. Nach der EU-Erweiterung im Jahr 2004 wurde die Städtepartnerschaft auf Chorzow in Polen ausgeweitet.

Um die Städtepartnerschaft weiterzuentwickeln, wurde im Jahr 2007 eine von Iserlohn organisierte Städtepartnerschaftskonferenz mit dem Ziel veranstaltet, die Partnerschaft zu einer vertiefenden Projektarbeit weiterzuentwickeln. Als Ergebnis dieser Konferenz wurden zahlreiche Projekte erfolgreich durchgeführt. Dazu zählten beispielsweise Workshops für Jugendliche, Fachkonferenzen für Frauen und eine Konferenzreihe zur Inklusion. Die Projekte erfolgen unter Beteiligung von Jugendlichen, NGO- und Stadtvertretern und mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Mit dem jährlich ausgelobten Stiftungspreis werden erfolgreiche Projekte und Ansätze zur Stadtentwicklung ausgezeichnet. In diesem Jahr stand das Thema Städtepartnerschaften im Mittelpunkt. Die Stiftung "Lebendige Stadt" hatte Städtepartnerschaften gesucht, die von Kreativität, Projektvielfalt sowie intensivem Austausch geprägt sind und den Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher Orte, Kulturen, Religionen und politischer Systeme fördern. Es ist das Anliegen der Stiftung, vorbildliche Städtepartnerschaften auszuzeichnen und bekannt zu machen, damit andere Städte und Kommunen davon lernen können.

27.09.2017 | Pressemitteilung Nr. 318/17 | Stadtentwicklung