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06.02.2017

Südafrika und Deutschland stärken Zusammenarbeit in der Stadtentwicklung

Seit 2013 arbeiten Deutschland und Südafrika im Bereich der integrierten Stadtentwicklung zusammen. Die grenzüberschreitende Kooperation soll nun weiter ausgebaut werden.

Staatssekretär Adler zu politischen Gesprächen in Kapstadt und Johannesburg

Seit 2013 arbeiten Deutschland und Südafrika im Bereich der integrierten Stadtentwicklung zusammen. Die grenzüberschreitende Kooperation soll nun weiter ausgebaut werden. Dafür reist Baustaatssekretär Adler in dieser Woche nach Südafrika. Auf dem Programm stehen Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern von kommunalen Spitzenverbänden, Zivilgesellschaft und Wissenschaft über die vielfältigen Potentiale einer gemeinsamen integrierten, nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik.

Baustaatssekretär Gunther Adler: "Südafrika ist eines der wichtigsten Länder Afrikas und hat enorme Potenziale, die Chancen einer demokratischen und partizipatorischen Stadtentwicklung zu nutzen. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Stadtentwicklung wird immer wichtiger. Schon nach wenigen Jahren des Miteinanders zeigt sich, dass die Kooperation von deutschen und südafrikanischen Städten bei Stadtentwicklungsprojekten ein großer Erfolg ist."

Adler wird auch an der diesjährigen Sitzung des südafrikanisch-deutschen Städtenetzwerkes teilnehmen. Darin erarbeiten seit 2016 deutsche und südafrikanische Städte konkrete Stadtentwicklungsprojekte. Alle Vorhaben zielen darauf ab, lebenswerte Nachbarschaften zu schaffen. Das Städtenetzwerk hat im vergangenen Jahr maßgeblich das südafrikanische Bauministerium bei der Erstellung des ersten eigenen, nationalen Stadtentwicklungskonzeptes (Integrated Urban Development Framework) unterstützt.

Die Delegation des Bundesbauministeriums wird zudem am internationalen Netzwerktreffen eines gemeinsamen Projektes mit Südafrika, Indien und Chile teilnehmen. Im Projekt "Cities Fit for Climate Change" (CFCC) unterstützt die Bundesregierung den Austausch von drei Partnerstädten, die ihre Emissionen verringern und sich gleichzeitig vor den negativen Auswirkungen des Klimawandels schützen möchten. Gemeinsam entwickeln sie neue Ansätze für den städtischen Verkehr, die Wasserversorgung oder die Abfallentsorgung.

06.02.2017 | Pressemitteilung Nr. 047/17 | Internationale Umweltpolitik