BMUB Website

Navigation

Von hier aus koennen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:

https://www.bmub.bund.de/PM6807
12.12.2016

Volle Pulle Umweltschutz: Bundesumweltministerium wirbt für Mehrweg

Aufklärungskampagne begleitet neues Verpackungsgesetz

Aufklärungskampagne begleitet neues Verpackungsgesetz

Das Bundesumweltministerium verstärkt seine Anstrengungen, um Verbraucherinnen und Verbraucher über die Umweltvorteile von Mehrweggetränkeverpackungen zu informieren. In Online-Medien ist seit heute ein Videospot des Ministeriums verfügbar, der auf unterhaltsame Weise zeigt, welche Müllmengen mit der Entscheidung für Mehrwegbehälter eingespart werden können. Begleitet wird die Aktion von der Kampagnen-Webseite www.volle-pulle-umweltschutz.de, auf der die Vorteile und Merkmale von Mehrwegflaschen klar und verständlich präsentiert werden.

Hauptdarsteller in dem Spot ("Einweg oder Mehrweg: Der entscheidende Moment") ist ein präparierter Getränkeautomat, der die Benutzer vor die Wahl stellt, ob sie ihr Getränk in einer Einweg- oder in einer Mehrwegflasche haben wollen. Für die Wähler der Einweg-Variante hält der Automat dann eine Überraschung bereit. Der Spot ist unter diesem Link abrufbar:

Der Anlass der BMUB-Kampagne: Bei einer Reihe an Getränkesorten ging der Anteil der Mehrweg- und anderer ökologisch vorteilhafter Verpackungen zurück; seit 2004 von rund 70 Prozent auf 46,1 Prozent im Jahr 2014. Die Ausnahme bildet Bier. Infolge der Pfandpflicht für Einweggetränke gibt es in diesem Segment zu über 80 Prozent Mehrwegflaschen. Nun gilt es, den Trend insgesamt umzukehren.

Der Vorteil gegenüber den meisten Einweggetränkeverpackungen ist eindeutig: Mehrweg vermeidet Abfall, spart Energie, senkt Produktionskosten und schont unsere natürlichen Ressourcen. Darüber informiert unsere Kampagne.

Mit dem neuen Verpackungsgesetz will das Bundesumweltministerium Mehrweg stärker fördern. Dafür sieht das Gesetz konkrete Schritte vor. So soll der Handel zukünftig am Regal kenntlich machen, wo Mehrweg- und wo Einweggetränke stehen. Dann ist der Unterschied schon auf den ersten Blick möglich. Außerdem wird das Einwegpfand auf weitere Getränke wie Fruchtschorlen ausgeweitet.

12.12.2016 | Pressemitteilung Nr. 322/16 | Umweltinformation