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Kyoto-Protokoll

Das Kyoto-Protokoll gilt als Meilenstein in der internationalen Klimapolitik. Es wurde auf der dritten Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention in Kyoto 1997 (COP 3) verabschiedet und enthielt erstmals rechtsverbindliche Begrenzungs- und Reduzierungsverpflichtungen für die Industrieländer. Das Protokoll wurde von 191 Staaten ratifiziert, darunter alle EU-Mitgliedstaaten sowie wichtige Schwellenländer wie Brasilien, China, Indien und Südafrika. Die USA haben das Kyoto-Protokoll bis heute nicht ratifiziert. Kanada ist im Jahr 2013 ausgetreten.

Verhandlungsprozess und Ratifizierung

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Damit das Kyoto-Protokoll völkerrechtlich wirksam werden konnte, mussten mindestens 55 Staaten das Protokoll ratifizieren.

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Verpflichtungsperioden

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Auf der Vertragsstaatenkonferenz legten die Staaten fest, dass die erste Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls von 2008 bis 2012 dauern soll. Die zweite Verpflichtungsperiode wird von 2013 bis 2020 dauern. 

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Kyoto-Mechanismen

Wolkenbilder im Form der Weltkarte.
black me/fotolia.com

Im Kyoto-Protokoll gibt es drei Mechanismen, die Industrieländern dabei unterstützen sollen, ihre zugesagten Emissionsreduktionsziele zu erreichen. Die sogenannten "Kyoto-Mechanismen" oder "Flexible Mechanismen" erlauben es den Industrieländern, einen Teil ihrer Reduktionsverpflichtungen im Ausland zu erbringen.

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