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Rio+20

Mit Bekenntnissen zu mehr Umweltschutz und Armutsbekämpfung ist am 22. Juni 2012 in Rio de Janeiro der UN-Gipfel zu nachhaltiger Entwicklung zu Ende gegangen. Das Ergebnis wurde als Schritt in die richtige Richtung bezeichnet. Auch wenn nicht alle Ziele erreicht worden seien, so haben sich doch alle 191 Staaten der Erde auf das Konzept des "grünen Wirtschaftens geeinigt", bilanzierte Bundesumweltminister Peter Altmaier die Konferenz.

In einer rund 50 Seiten starken Erklärung unter dem Titel "Die Zukunft, die wir wollen" bekennt sich die Staatengemeinschaft erstmals zum Konzept der "Green Economy". Das ist ein Wirtschaftsmodell, das die natürlichen Ressourcen stärker schont. Außerdem hat man sich darauf verständigt, bis 2014 universell gültige Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) auszuarbeiten. Ferner soll das bestehende Umweltprogramm der Vereinten Nationen – UNEP – gestärkt und aufgewertet werden.