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Internationaler Artenschutz

Wildereibekämpfung

zwei Elefanten rennen über eine Steppe
BMUB/F. Barsch

Die Wilderei und der illegale Handel mit Wildtierprodukten, wie Elfenbein und Nashornhorn, sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Vor allem Afrika und Asien erleben eine zunehmende Professionalisierung. Es ist ein lukratives Geschäft, das dem Handel mit Drogen oder Waffen nahekommt und verstärkt in der Hand der organisierten Kriminalität liegt. Allein 2014 fielen in Südafrika über 1200 Nashörner und afrikaweit mehr als 20.000 Elefanten der Wilderei zum Opfer. Mit insgesamt drei Millionen Euro werden vom BMUB daher Projekte in Afrika und Asien gefördert, um dieser Entwicklung entgegenzutreten. Die Mittel wurden erstmals im Jahr 2015 bewilligt, um den Schutz Afrikanischer Elefanten und Nashörner zu verbessern.

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CITES

eine Gruppe von Brillenpinguinen am Strand
Robert_z_Ziemi/pixabay.com

Das Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten frei lebenden Tieren und Pflanzen (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora – CITES), in Deutsch als das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (WA) bezeichnet, wurde bereits 1973 angesichts des dramatischen Rückgangs vieler Arten durch Wilderei und Handel geschlossen. Deutschland gehört zu den Erstunterzeichnern, übrigens auch als erster EU-Staat. International trat CITES 1975 in Kraft. Bereits ein Jahr später wurden die Bestimmungen in Deutschland umgesetzt.

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Wale und Delfine

springender Buckelwal
pixabay.com

Die Säugerordnung "Cetacea" (Wale und Delfine) wird in die Plankton und andere Kleinlebewesen fressenden Bartenwale (Mysticeti) und in die fischfressenden Zahnwale (Odontoceti) unterteilt. Unter Kleinwalen werden alle Zahnwale – also auch Delfine – mit Ausnahme des maximal 16 -18 Meter großen Pottwals- verstanden. Letzterer fällt unter die Großwale, zu denen ansonsten sämtliche Bartenwale zählen. So auch der in der deutschen Nordsee vorkommende circa sechs bis 9,5 Meter große Zwergwal. Der Schutz der Wale und Delfine wird von unterschiedlichen multilateralen Umweltabkommen wahrgenommen.

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Fledermäuse

Fledermaus an einem Baum
pixabay.com

Die Fledermäuse sind eine besonders gefährdete Ordnung der Säugetiere. Zu lange schon bekannten Gefahren, wie dem Einsatz von Bioziden oder der Zerstörung von Quartieren und Lebensräumen, sind neue Gefahren und Risiken hinzugekommen: So die Tötung an Windenergie-Anlagen. Zahlreiche Fledermausarten legen zwischen ihren Sommer- und Winterquartieren Wanderungen von Hunderten von Kilometern zurück und überqueren dabei Staatsgrenzen und benötigen auf ihren Wegen sichere Rast- und Nahrungsplätze. Eine internationale Zusammenarbeit zum Fledermausschutz ist daher geboten.

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Bonner Konvention

Wildgänse im Flug
pixabay.com

Die Bonner Konvention (Convention on Migratory Species; CMS) ist ein Übereinkommen zum Schutz dieser wandernden Tierarten. Das Übereinkommen wurde auf Initiative Deutschlands ins Leben gerufen und seine Schlussakte 1979 in Bonn unterzeichnet. Es trat 1983 in Kraft und seither haben es bis Mai 2013 119 Länder unterzeichnet, inklusive der EU. Das Sekretariat des Übereinkommens hat seinen Sitz in Bonn. Von der Bonner Konventionen werden wandernde Tierarten erfasst, von denen ein bedeutender Anteil zyklisch oder vorhersehbar eine oder mehrere nationale Zuständigkeitsgrenzen überquert. Der größte Anteil der wandernden Arten sind die Zugvögel. Daneben fallen aber noch Wale und Delfine, Meeresschildkröten, Landsäuger, wie auch verschiedene Fischarten (zum Beispiel Haie), aber auch einzelne Schmetterlinge unter das Übereinkommen.

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Berner Konvention

Mohn und andere Wildpflanzen
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Die Berner Konvention, oder auch "Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume", ist ein 1979 verabschiedeter völkerrechtlicher Vertrag des Europarates zum Schutz europäischer, wildlebender Tiere und Pflanzen.

Bisher sind 51 Staaten (Stand Mai 2013), inklusive der EU, der Konvention beigetreten. Darunter befinden sich außerdem vier afrikanische Staaten (Burkina Faso, Marokko, Senegal und Tunesien), da dort auch europäische Vogelarten überwintern. Deutschland ist seit 1985 Vertragsstaat.

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