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Vogelschutz

Jagd und Artenschutz

Meise und Briefkasten
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Naturschutzübereinkommen (Bonner und Berner Konvention, AEWA) und Europäische Naturschutzrichtlinien enthalten Verpflichtungen zur Beschränkung der Jagd von gefährdeten Arten. Sehr differenzierte Regelungen zur Jagd auf Wasservögel enthält das AEWA. Die EU-Vogelschutzrichtlinie erlaubt die Bejagung der in Anhang II aufgelisteten Vogelarten (teilweise nur in bestimmten Mitgliedstaaten). Darunter befinden sich auch Arten, deren Status sich seit der letzten Anpassung des Anhangs verschlechtert hat. Die Europäische Kommission hat für gefährdete, nach der Richtlinie jagdbare Vogelarten Managementpläne vorgelegt, die zur Verbesserung der Erhaltungssituation beitragen sollen.

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AEWA

Amsel mit Jungen im Nest
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Das afro-eurasische Wasservogelübereinkommen (AEWA/African-Eurasian Waterbird Agreement) ist ein internationales Abkommen, das in diesem Sinne dem Schutz der wandernden Wasservögel dient. Am 16. Juni 1995 wurde das Abkommen unter dem Schirm der "Bonner Konvention" abgeschlossen. Das Sekretariat wird vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) gestellt und befindet sich in Bonn. Das Abkommen umfasst 68 Länder und die EU (Stand: 01.01.2013).

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Vogeljagd im Mittelmeerraum

Kormoran am Meer
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Einigkeit und gute Zusammenarbeit gab es zwischen Jagd- und Naturschutzvertretern auf der "Europäischen Konferenz über illegale Tötung, Fang und Handel von Wild-Vögeln", die in Larnaca (Zypern) vom 6. bis zum 8. Juli 2011 stattfand und auf der Folgekonferenz vom 29. bis zum 30. Mai 2013 in Tunis (Tunesien). Hier ging es um Fragen absichtlicher Tötungen von ziehenden Vögeln. Im Vordergrund stand die Wilderei von Vogelarten – darunter vor allem unselektive und aus Tierschutzsicht grausame und qualvolle Jagdmethoden wie der Fang mit Leimruten. Eingeladen hatte das Sekretariat der Berner Konvention zur Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer Lebensstätten, das unter dem Dach des Europarates (Straßburg) tätig ist.

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Vogelschutz an Freileitungen

Vögel, die auf einer Freileitung sitzen
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Stromleitungen stellen besonders für Vögel mit großer Flügelspannweite ein erhebliches Risiko dar, wenn der Vogel infolge einer Erdung mit dem Strommast oder einer Verbindung von zwei Leitungen einen in der Regel tödlichen Stromschlag (Elektrokution) erhält. Diese Problematik tritt vor allem bei Mittelspannungsleitungen auf. Gerade in Gebieten mit Seeadler-, Uhu- oder Storchbrutplätzen waren hier in der Vergangenheit erhebliche Verluste zu beklagen. Seit 2002 gibt eine spezifische Vorgabe zum Vogelschutz an Mittelspannungsleitungen.

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Windkraftanlagen und Greifvögel

Greifvogel im Flug
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Zum Spannungsfeld Windkraftanlagen und Greifvögel wurden in letzter Zeit zwei Veröffentlichungen publiziert. Auf der folgenden Seite werden in Form von Fragen und Antworten die wichtigsten Ergebnisse aus Sicht des Bundesumweltministeriums dargestellt.

Zu den Fragen und Antworten