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Kurzinfo

Tourismus, Sport und Umwelt – Worum geht es?

Reisen ist verbunden mit Lebensfreude, Sport hält fit und macht Spaß. Aber nicht immer stehen diese beiden Bereiche im Einklang mit dem Schutz unserer Umwelt. Und dies, obwohl der Tourismus, aber auch sportliche Betätigung in der Natur, auf eine intakte Umwelt angewiesen sind. Vom Meer bis ins Hochgebirge – überall ist erkennbar, wie sich die Umwelt wandelt. Freizeit- und Hotelanlagen verdrängen Landschaften und gefährden damit die biologische Vielfalt. Der Klimawandel verschiebt Schneefallgrenzen und sorgt für Extremwetterereignisse. Durch viele Sportarten, etwa Klettern, Mountainbiking oder Tourenski, können Tiere in ihren Lebensräumen gestört werden. Ein Gleichgewicht zwischen Natur erleben und Natur schützen erfordert verschiedene Strategien und Maßnahmen, die helfen, Konflikte zu minimieren und Nutzungsmöglichkeiten langfristig zu sichern.

Ziel muss sein, Ökologie mit Tourismus und Sport in Einklang zu bringen:

  • Für die Reisebranche muss dies bedeuten, Tourismus intelligent und nachhaltig zu gestalten. Dabei geht es vor allem um einen bewussten, verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen und kulturellen Ressourcen und eine Stärkung des Angebotes umweltverträglicher Reisen.
  • Auch im Bereich des Sports gilt es, umwelt- und naturverträgliche Konzepte zu entwickeln. Der Dialog zwischen Interessenvertreterinnen und Interessenvertretern des Naturschutzes und des Sports muss gefördert werden. Die Bevölkerung muss verstärkt aufgeklärt werden über die Auswirkungen von Sportausübung auf Tiere und Pflanzen sowie auf Lebensräume.

Tourismusentwicklung

Bestandsaufnahme der Umweltauswirkungen durch Tourismus, Freizeitgestaltung und Natursport (2016)

Das Informationssystem des Bundesamtes für Naturschutz bietet umfangreiche Informationen zum Thema "Auswirkungen von Sport- und Freizeitaktivitäten auf die Tier- und Pflanzenwelt":

Politik der Bundesregierung

Die Bundesregierung setzt sich für einen Interessensausgleich zwischen Tourismus- und Sportindustrie einerseits und dem Umwelt- und Naturschutz andererseits ein.